Was ist ein CRM-System? Ganzheitliche Übersicht zu Funktionen, Vorteilen, Kosten und Anbietern

September 29, 2017

Teilen:

Was bedeutet CRM?

Unternehmens­größe und die genauen Anforderungen
Welches Abrechnungs­modell der Software­hersteller anbietet
Welches Nutzungsmodell (z. B. Cloud oder On-Premise) gewählt wird
Je nach Software­hersteller werden monatliche Miet­modelle und/oder Einmal­zahlung angeboten. Für eine ungefähre Orientierung kann man davon ausgehen, dass beim Mietmodell für einen PC-Arbeitsplatz für das CRM-System ab ca. 15 € im Monat einzu­planen sind und bei einer Einmal­zahlung mindestens ca. 330 €, je nach Anforderungen auch bis zu 3.000 € und mehr. Ohne eine konkrete Bedarfs­analyse vorab, bleiben es jedoch nur grobe Orientierungs­werte. Bei größeren Software­projekten werden oft sog. Projekt­preise vereinbart.

Hinweis: Beachten Sie bitte, dass je nach Vertriebs­modell der Software­hersteller weitere Kosten für die Implementierung und den Software-Support durch einen autorisierten Fach­händler vor Ort entstehen können. Des Weiteren können sog. interne Kosten anfallen: je nach Größe des Projekts muss ggf. Personal für die Auswahl und die Implementierungs­phase abgestellt werden. Zudem kann durch umfangreiche Schulungen eine temporäre Reduktion der Produktivität möglich sein. Versuchen Sie diese Kosten möglichst von vorne­herein zu kalkulieren.

Der Einsatz von CRM-Systemen lohnt sich in der Regel bereits für kleine Unter­nehmen und auch Startups, die die Implementierung in der Regel ohne Alt-Lasten (z. B. komplexe Daten­übernahme) vornehmen können. Mittlere und ohnehin große Unter­nehmen haben im Normalfall bereits ein CRM-System, welches in die Warenwirtschaft bzw. das ERP-System integriert ist.

Welche CRM-Anbieter gibt es?

Standard- und Branchensoftware

CRM-Systeme basieren über­wiegend auf Standard­software-Produkten. Solche Programme sind für typische Anforderungen in großer Vielfalt und in allen Preis­klassen auf dem Markt verfügbar und können meist an spezielle Branchen­anforderungen angepasst werden.
Die Vorteile: Die Kosten sind relativ genau kalkulierbar und insgesamt niedriger. Die Unterstützung und Betreuung ist durch Software-/Systemhäuser vor Ort gewähr­leistet. Ein modularer Aufbau der Software unterstützt verschiedenste Prozesse und Strukturen, bietet eine einheitliche Benutzer­oberfläche, kann bereichs­übergreifend genutzt werden und bietet eine ausgeprägte Integrations­fähigkeit.
Die Nachteile: Die Qualität der Hard­ware muss den technischen Anforderungen der Software genügen. Wenn die Software nicht genügend Individualisierungs­möglichkeiten bietet, kann die Flexibilität des Unter­nehmens darunter leiden.

Individualsoftware

CRM-Lösungen für sehr spezielle Unternehmens­anforderungen werden hingegen meist als Individual­lösung erstellt.
Die Vorteile: Individual­software wird oft vom Unter­nehmen selbst entwickelt. Die Hard- und Software­architektur kann selbst gewählt werden und das End­produkt ist maßge­schneidert, entsprechend der individuellen Betriebs­prozesse und Arbeits­abläufe.
Die Nachteile: Allerdings weist eine Individual­software oft starre Strukturen auf, da die nötige Flexibilität nicht immer frühzeitig eingeplant werden kann. Zudem ist das Unter­nehmen stark abhängig vom Software­entwickler. Das Risiko, unzureichende Unterstützung und Betreuung zu erfahren, ist bei Individual­software erwartungs­gemäß als höher einzuschätzen.

Cloud, SaaS und On-Premise

Des Weiteren unterscheidet man Software­anbieter nach dem Angebot des Nutzungs­modells, wobei einige Hersteller auch die gesamte Palette anbieten.
CRM-Cloud-Lösungen stellen die IT-Infra­struktur, wie beispiels­weise Speicherplatz, Rechen­leistung oder Anwendungs­software als Dienstleistung über das Internet bereit.
Software as a Service (SaaS) ist ein Teilbereich des Cloud Computings. Das SaaS-Modell basiert auf dem Grund­satz, dass die Software und die IT-Infra­struktur bei einem externen IT-Dienstleister betrieben und vom Kunden als Dienstleistung genutzt werden.
Bei kommerzieller On-Premise-Software erwirbt oder mietet der Lizenz­nehmer die Software. Der Kunde nutzt die Software im eigenen Rechen­zentrum (on premises– „im eigenen Gebäude“) oder auf dafür angemieteten Servern eines fremden Rechen­zentrums, also auf Hardware, die nicht vom Software­anbieter bereitgestellt wird.

Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es zu ERP-Systemen?

Enterprise-Resource-Planning (ERP) bezeichnet die unterneh­merische Aufgabe, Ressourcen wie Kapital, Personal, Betriebs­mittel, Material sowie Informations- und Kommunikations­technik im Sinne des Unternehmens­ziels recht­zeitig und bedarfs­gerecht zu planen und zu steuern.

Das CRM bzw. das CRM-System sind somit Teilas­pekte des „allumfassenden“ ERP-Systems. Im besten Fall ist das CRM-System ins ERP-System integriert, sodass System­brüche vermieden werden und eine gemeinsame und einheitliche Daten­basis genutzt wird.

Warum scheitern manche CRM-Projekte und was ist bei der Einführung zu beachten?

CRM-Projekte scheitern unabhängig von der Unternehmens­größe oft an unklaren Zielstellungen und Zuständigkeiten.

In der Planung müssen daher die folgenden Aufgaben Berücksichtigung finden:
Koordination der Beteiligten
Erstellung des Lasten­heftes
Definition der Schnitt­stellen
Auswahl des CRM-Systems
Implementierung
Schulungen
Optimierung der vorhandenen Organisations­struktur
Wir beraten Sie gerne zum Thema CRM-System bzw. zur Einführung im Unter­nehmen und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Über den Autor:

Klara Ross

Das könnte auch interessieren

  • SelectLine und der FCM setzen ihre erfolgreiche Partnerschaft auch in der neuen Saison fort.
    August 6, 2026

    SelectLine Software GmbH ist auch in der Saison 2026/27 Bronzepartner des 1. FC Magdeburg

  • Amar Mousa und Markus Förder bilden das neue C-Level der SelectLine Holding, AI modified image - Hintergrund künstlich erzeugt
    August 4, 2026

    Amar Mousa über­nimmt als CEO der SelectLine Holding 

  • Juli 30, 2026

    GDI führt GDI Lohn & Gehalt und GDI Baulohn langfristig fort 

  • Maurer mit Schutzhandschuhen legt Ziegelsteine – Bauhauptgewerbe Baulohnabrechnung
    Juli 23, 2026

    Baulohnabrechnung im Baugewerbe: Lohn-Software, SOKA-Bau und Saison-KUG verständlich erklärt

Kontakt

Jetzt Kontakt aufnehmen

SelectLine Holding GmbH

Otto-von-Guericke-Straße 67

D-39104 Magdeburg

+49 391 5555-080

info@selectline-holding.com

Software

Unternehmen

Wir sind die SelectLine Group