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Was ist ein CRM-System? Ganzheitliche Übersicht zu Funktionen, Vorteilen, Kosten und Anbietern

September 29, 2017

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Was bedeutet CRM?

Die Abkürzung CRM steht für Customer-Relationship-Management (zu Deutsch: Kundenbeziehungs­management) und beschreibt die konse­quente und langfristige Ausrichtung eines Unter­nehmens auf dessen Kunden. Der Begriff kommt aus dem Beziehungsmarketing, wobei die Kunden im Mittel­punkt stehen, aber eben auch die Beziehungen zu Interessenten, Lieferanten, (Vertriebs-) Partnern, Mitarbeitern und Konkurrenten berücksichtigt werden.

Was ist ein CRM-System und wer nutzt es?

Ein wirkungsvolles Beziehungs­marketing wird durch die wachsende Verfüg­barkeit und Auswertung individueller Daten erleichtert. Diese Kunden­daten liefert den entsprechenden Abteilungen im Unter­nehmen (z. B. Marketing, Vertrieb und Service) eine Soft­ware für das CRM. Das CRM-System ist eine Datenbank­anwendung, die eine strukturierte und gegeben­enfalls automatisierte Erfassung sämtlicher Kunden­kontakte und -daten ermöglicht.

Es gibt eine Vielzahl von Angeboten im kommer­ziellen Bereich, nicht nur für Groß­unternehmen, sondern auch für kleine und mittlere Unter­nehmen (KMU).

Elemente und Funktionen eines CRM-Systems

So unterschiedlich die Abläufe und die Marketing­ziele der Unter­nehmen sind, so verschieden sind auch die Anforderungen an die Funktionen eines CRM-Systems. Nach­folgend die wichtigsten Funktionen im Überblick:
Detaillierte Adress­informationen
Schnelle Infos zu Aufträgen
Komplette Kunden­historie
Kampagnen­management für spezifische Marketing­aktionen
Kunden­selektion (z. B. nach PLZ, Branche und/oder kaufmännischen Abfragen wie Umsatz)
Individuelles Reporting
Einfache Kunden­statistik
Ggf. Integration eines vorhandenen Dokumenten­managementsystems
Zeitmanagement
Integration von Microsoft Office-Produkten
Integrierter E-Mail-Client
Aufgaben­verwaltung mit Wieder­vorlagen
Ticketsystem
Daten Im- und Export, Unterstützung von Daten­migration

Welche Vorteile bietet CRM bzw. das CRM-System?

Regel­mäßige und damit eingespielte Kauf­vorgänge bedürfen weniger Informations- und Koordinations­aufwand und sorgen daher in der Regel für eine Stabilisierung des Geschäfts­verlaufs. Der wesentliche Vorteil ist jedoch, dass sie eine individuelle Beziehung zwischen Unter­nehmen und Kunden entstehen lassen, die von Konkurrenten nur unter massiven Anstrengungen gestört werden kann.

Dabei ermöglicht die individuelle Kunden­beziehung gezielt mit dem Kunden in den Dialog zu treten und hierdurch Marketing­maßnahmen effizient zu gestalten. Dazu kommt, dass die Gewinnung neuer Kunden in den meisten Fällen kosten­intensiver ist als eine Geschäfts­expansion mit Bestands­kunden.

Zusammen­gefasst: Nach der Einführung eines CRM-Systems im Unternehmen werden Kunden­daten effizienter verwaltet und dadurch die Umsätze gesteigert.

Was kostet ein CRM-System und für wen lohnt sich der Einsatz?

Die Kosten für ein CRM-System sind in erster Linie abhängig von diesen Faktoren:
Unternehmens­größe und die genauen Anforderungen
Welches Abrechnungs­modell der Software­hersteller anbietet
Je nach Software­hersteller werden monatliche Miet­modelle und/oder Einmal­zahlung angeboten. Für eine ungefähre Orientierung kann man davon ausgehen, dass beim Mietmodell für einen PC-Arbeitsplatz für das CRM-System ab ca. 15 € im Monat einzu­planen sind und bei einer Einmal­zahlung mindestens ca. 330 €, je nach Anforderungen auch bis zu 3.000 € und mehr. Ohne eine konkrete Bedarfs­analyse vorab, bleiben es jedoch nur grobe Orientierungs­werte. Bei größeren Software­projekten werden oft sog. Projekt­preise vereinbart.

Hinweis: Beachten Sie bitte, dass je nach Vertriebs­modell der Software­hersteller weitere Kosten für die Implementierung und den Software-Support durch einen autorisierten Fach­händler vor Ort entstehen können. Des Weiteren können sog. interne Kosten anfallen: je nach Größe des Projekts muss ggf. Personal für die Auswahl und die Implementierungs­phase abgestellt werden. Zudem kann durch umfangreiche Schulungen eine temporäre Reduktion der Produktivität möglich sein. Versuchen Sie diese Kosten möglichst von vorne­herein zu kalkulieren.

Der Einsatz von CRM-Systemen lohnt sich in der Regel bereits für kleine Unter­nehmen und auch Startups, die die Implementierung in der Regel ohne Alt-Lasten (z. B. komplexe Daten­übernahme) vornehmen können. Mittlere und ohnehin große Unter­nehmen haben im Normalfall bereits ein CRM-System, welches in die Warenwirtschaft bzw. das ERP-System integriert ist.

Welche CRM-Anbieter gibt es?

Standard- und Branchensoftware

CRM-Systeme basieren über­wiegend auf Standard­software-Produkten. Solche Programme sind für typische Anforderungen in großer Vielfalt und in allen Preis­klassen auf dem Markt verfügbar und können meist an spezielle Branchen­anforderungen angepasst werden.
Die Vorteile: Die Kosten sind relativ genau kalkulierbar und insgesamt niedriger. Die Unterstützung und Betreuung ist durch Software-/Systemhäuser vor Ort gewähr­leistet. Ein modularer Aufbau der Software unterstützt verschiedenste Prozesse und Strukturen, bietet eine einheitliche Benutzer­oberfläche, kann bereichs­übergreifend genutzt werden und bietet eine ausgeprägte Integrations­fähigkeit.
Die Nachteile: Die Qualität der Hard­ware muss den technischen Anforderungen der Software genügen. Wenn die Software nicht genügend Individualisierungs­möglichkeiten bietet, kann die Flexibilität des Unter­nehmens darunter leiden.

Individualsoftware

CRM-Lösungen für sehr spezielle Unternehmens­anforderungen werden hingegen meist als Individual­lösung erstellt.
Die Vorteile: Individual­software wird oft vom Unter­nehmen selbst entwickelt. Die Hard- und Software­architektur kann selbst gewählt werden und das End­produkt ist maßge­schneidert, entsprechend der individuellen Betriebs­prozesse und Arbeits­abläufe.
Die Nachteile: Allerdings weist eine Individual­software oft starre Strukturen auf, da die nötige Flexibilität nicht immer frühzeitig eingeplant werden kann. Zudem ist das Unter­nehmen stark abhängig vom Software­entwickler. Das Risiko, unzureichende Unterstützung und Betreuung zu erfahren, ist bei Individual­software erwartungs­gemäß als höher einzuschätzen.

Cloud, SaaS und On-Premise

Des Weiteren unterscheidet man Software­anbieter nach dem Angebot des Nutzungs­modells, wobei einige Hersteller auch die gesamte Palette anbieten.
CRM-Cloud-Lösungen stellen die IT-Infra­struktur, wie beispiels­weise Speicherplatz, Rechen­leistung oder Anwendungs­software als Dienstleistung über das Internet bereit.
Software as a Service (SaaS) ist ein Teilbereich des Cloud Computings. Das SaaS-Modell basiert auf dem Grund­satz, dass die Software und die IT-Infra­struktur bei einem externen IT-Dienstleister betrieben und vom Kunden als Dienstleistung genutzt werden.
Bei kommerzieller On-Premise-Software erwirbt oder mietet der Lizenz­nehmer die Software. Der Kunde nutzt die Software im eigenen Rechen­zentrum (on premises– „im eigenen Gebäude“) oder auf dafür angemieteten Servern eines fremden Rechen­zentrums, also auf Hardware, die nicht vom Software­anbieter bereitgestellt wird.

Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es zu ERP-Systemen?

Enterprise-Resource-Planning (ERP) bezeichnet die unterneh­merische Aufgabe, Ressourcen wie Kapital, Personal, Betriebs­mittel, Material sowie Informations- und Kommunikations­technik im Sinne des Unternehmens­ziels recht­zeitig und bedarfs­gerecht zu planen und zu steuern.

Das CRM bzw. das CRM-System sind somit Teilas­pekte des „allumfassenden“ ERP-Systems. Im besten Fall ist das CRM-System ins ERP-System integriert, sodass System­brüche vermieden werden und eine gemeinsame und einheitliche Daten­basis genutzt wird.

Warum scheitern manche CRM-Projekte und was ist bei der Einführung zu beachten?

CRM-Projekte scheitern unabhängig von der Unternehmens­größe oft an unklaren Zielstellungen und Zuständigkeiten.

In der Planung müssen daher die folgenden Aufgaben Berücksichtigung finden:
Koordination der Beteiligten
Erstellung des Lasten­heftes
Definition der Schnitt­stellen
Auswahl des CRM-Systems
Implementierung
Schulungen
Optimierung der vorhandenen Organisations­struktur
Wir beraten Sie gerne zum Thema CRM-System bzw. zur Einführung im Unter­nehmen und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Über den Autor:

Klara Ross

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