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Warenwirtschaft erfolgreich im Unternehmen einführen – neun kompakte Tipps

Juli 25, 2016

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Als Spezialist für kaufmännische Software und ERP-Systeme kennen wir die Tücken bei der Einführung einer neuen Unternehmens­software. Wie Sie die Implementierung Ihrer neuen Warenwirtschaft erfolgreich gestalten, zeigen wir Ihnen mit den folgenden neun Tipps.

Projektstart – Gut vorbereitet ist halb gewonnen!

Entscheidungs­träger in kleinen und mittleren Unter­nehmen stehen oft einem großen Angebot an Waren­wirtschafts- und ERP-Systemen gegenüber. Um Personal­ressourcen und das Budget zu schonen, sind eine gute Planung und das systematische Vorgehen umso wichtiger.

Vorauswahl – Was brauchen wir?

Machen Sie sich Gedanken über die Ziele: Was wollen Sie mit dem neuen Warenwirtschafts­system erreichen? Zum Beispiel:
Schnellere Auftrags­bearbeitung
Generelle Optimierung der Unternehmens­prozesse
Bessere Übersicht
Mehr Transparenz etc.

Anbieter-Evaluation -> Wer kommt in Frage?

Haben Sie die erste Frage zufrieden­stellend beantwortet, können Sie sich bereits konkreter mit potenziellen Anbietern beschäftigen und zunächst die Frage beantworten: Ob eine Individual, – Branchen- oder kaufmännische Standardsoftware in Frage kommt. Zudem können Sie nun Ihr Lastenheft (Anforderungskatalog) erstellen.

Zuständigkeiten -> Wer sitzt alles im Boot?

Legen Sie die Zuständigkeiten sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unter­nehmens fest:
Wer ist der zuständige und verantwortliche Ansprech­partner im Unter­nehmen während des Projekts?
Wer sind die verantwortlichen Ansprech­partner in den einzelnen Abteilungen?
Wer erstellt die Konzepte?
Wer ist Ihr verantwortlicher Ansprech­partner beim Softwareanbieter bzw. beim Systemhaus?
Welche Deadlines gelten?

Implementierung -> Umgebung und Abläufe festlegen

Die folgenden Fragen sollten Sie in dieser Phase in Ihrem Unter­nehmen beantwortet werden können:
Wer ist zuständig für den Export aus dem Alt-System und Import in das neue System?
Bis wann müssen die Daten importiert sein?
Welche Aufgaben übernimmt unser System­partner?
Welche Abläufe im Unter­nehmen müssen ggf. wie verändert werden?

Schulungen -> Sicherer werden für einen produktiven Alltag

Ohne Fleiß kein Preis – Alle zukünf­tigen Anwender müssen umfäng­lich geschult und einge­ar­beitet werden. Zunächst sollten Administratoren bzw. Abtei­lungs­­leiter alles über die Konfi­gu­ra­tion, Rechte­­ver­gabe und Bedie­nung lernen.

In den anschlie­ßenden Anwen­der­­schu­lungen erlernen die Mitar­beiter den sicheren Umgang mit der Software im opera­tiven Tages­ge­schäft und üben inter­aktiv die neuen Abläufe.

Testen -> Probieren geht über Studieren

Damit das Projekt ein voller Erfolg wird, sollten die neuen Funktionen, Prozesse, Schnitt­­stellen und übernom­­menen Daten umfas­send getestet werden. Fehlende Funktio­­na­li­täten können dabei gemeinsam mit dem System­­partner ergänzt und erneut getestet werden.

Produktivstart -> Los geht´s!

Nach einem erfolgreichen System­test kann der finale Produktiv­start-Termin festgelegt und kommuniziert werden. Während der Migra­tion der neuen Lösung ist darauf zu achten, dass das Projekt­­team- und bei Bedarf auch die Endan­­wender – den Anbieter jeder­zeit unter­stützen können.

Anpassungen -> Optimierung ist ein Prozess

Mit dem Produktiv­start ist es in der Regel noch nicht getan! Nach den ersten Praxis­­er­fah­rungen im Echt­be­trieb werden meist weitere Optimie­rungs­­mög­lich­keiten sichtbar und umgesetzt. Die Betreuung durch den Software­­partner gestattet eine fortlau­fende Verein­fa­chung und Weiter­­ent­wick­lung des Systems.

Holen Sie sich dazu das Feed­back Ihrer Mitarbeiter ein: Was fehlt? Was kann noch verbessert werden?

Über den Autor:

Klara Ross

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