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Direct Mailing – die 4 wichtigsten Tipps für eine erfolgreiche Direktmarketing-Strategie

Juli 18, 2014

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Das Direct Mailing ist die bekannteste Form des Direkt­marketings. Dabei handelt es sich um die werbliche Ansprache einer bestimmten Zielgruppe per Brief mit (individualisiertem) Anschreiben, dem meist ein Prospekt beigefügt wird.

Kleine und mittlere Unter­nehmen haben es häufig schwer an die Adressen von potenziellen Kunden heranzu­kommen um Ihre Produkte bekannter zu machen. Umso ärgerlicher ist es dann, wenn solch eine Werbe-Kampagne ohne eingehende und strukturierte Planung, Organisation und Hintergrund­wissen gestartet wird und somit viel Geld unnötig „aus dem Fenster geworfen wird“.

Dieser Artikel zeigt Ihnen, was bei der Planung Ihrer Kampagne und der Gewinnung von Adressen zum Zweck des Direct Mailings zu beachten ist.

Betandteile eines Werbebriefs

Stellen Sie sicher, dass in dem zu versendenden Brief alle notwendigen Komponenten enthalten sind. Dazu zählen:
Das persönliche Anschreiben,
ein zusätzlicher Werbeflyer,
und eine Antwortkarte, welche
1. an das Ziel der Kampagne angepasst ist. D.h. für das Ziel „Erhöhung des Verkaufs“ sollte eine Bestell­karte beigelegt werden.
2. an die Zielgruppe angepasst ist. Bei einer jüngeren Zielgruppe empfehlen sich bspw. elektronische Rückmelde­möglichkeiten, wie der Verweis auf die Website (gerne auch als QR-Code).

Wie verfasse ich selbst einen Werbebrief?

Wenn Sie sich dazu entschließen, das Anschreiben selbst zu verfassen gibt es einige Tipps, die Ihnen dabei helfen diese Aufgabe zu meistern. Verlieren Sie dabei nie aus den Augen, dass der Kunden­nutzen im Mittelpunkt des Briefes steht. Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Anfang des Schreibens zu gestalten. Hier einige Vorschläge und konkrete Beispiele:
1. Wie – Sie – Methode: „Wie Sie es in Zukunft schaffen in Ihrem Urlaub Geld zu sparen.“
2. Frage: „Möchten auch Sie einen günstigen Urlaub haben?“
3. Tatsache: „Ihr Urlaub ist zu teuer!“
4. Ausweg: „Die Reise­anbieter werden immer teurer. Wir nicht!“
5. Plumpe Methode: „Reisen wird nun billiger!“
6. Tempo Methode: „Urlaub zum halben Preis. Nur noch bis…“
Im ersten Textab­schnitt erklären Sie, wie Sie zu der oben genannten Behaup­tung kommen. Versuchen Sie dabei den Kunden in seinem Interesse zu bestärken.

Im zweiten Textab­schnitt können Sie andere Argumente zur Stärkung Ihres Produktes aufführen und mögliche Zweifel des Kunden aus dem Weg räumen.

Nun müssen Sie den Leser zum Handeln bewegen. Tun Sie dies mit einer Auf­forderung, wie: „Melden Sie sich jetzt an!“.

Zu guter Letzt darf das P.S. (Post Scriptum) nicht fehlen. Hier können Sie eine besonders wichtige Info einbringen, da das P. S. dem Leser erfahrungs­gemäß ins Auge springt.

An wen darf ich den Werbebrief senden?

Rechtlich gesehen gibt es einige Regeln, die beim Verschicken von Direct Mailings beachtet
werden müssen. Grundsätzlich dürfen Briefe an eine Privat­adresse (B2C) nur versendet werden,
wenn eine entsprechende Einwilligung des Empfängers vorhanden ist.
Die Einwilligung muss schriftlich und jeder Zeit abrufbar vorliegen. Außerdem müssen Sie den
Empfänger auf sein Wider­rufsrecht aufmerksam gemacht haben. Allerdings gibt es Möglichkeiten,
wie die Einwilligung umgangen werden kann:
Bestands­kunden dürfen ohne Einwilligung ange­worben werden, vorausgesetzt deren letzten Käufe liegen nicht länger als 1-2 Jahre zurück, sonst kann dies ebenfalls rechtliche Konse­quenzen nach sich ziehen.

Auch Privat­adressen dürften ohne vorliegende Einwilligung ange­schrieben werden, wenn die Adressen aus allgemein zugänglichen
Listen­quellen entnommen wurden, wie bspw. Adressen- und Telefon­büchern, Handels­registern oder Branchen­verzeichnissen.
Es gibt auch die Möglichkeit der sog. berufs­bezogenen Werbung, also nur Geschäfts­adressen (B2B) anzuschreiben. So umgeht man die Gefahr der Verletzung der Daten­schutzrechte.

Eine weitere Ausnahme bilden die Spenden­werbung für steuer­begünstigte Spenden.

Direct Mailing – Wie komme ich an gute Adressen?

Um wirklich gute Adressen zu bekommen müssen Sie selbst aktiv werden. Dies kann bspw. auf Veran­staltungen oder Verbänden passieren, wo Sie Kontakte knüpfen und neue Kunden oder Partner gewinnen.

Es ist auch möglich den Adress­bestand eines Markteil­nehmers zu nutzen. Das kann  besonders sinnvoll und erfolgreich sein, wenn es sich um sog. Komple­mentärgüter handelt, also z. B. der PC vom Hardware-Anbieter und die kaufmän­nische Software von einem anderen Unter­nehmen.

Häufig sind auch Personalien in Fachzeit­schriften angegeben, die man verwenden kann, oder Sie fragen in der Handwerks­kammer nach. Es gibt ebenfalls die Möglichkeit legal Adressen zu kaufen oder aber auch zu mieten. Allerdings muss hier beachtet werden, dass diese Adressen lediglich einmalig verwendet werden dürfen. Vom Kauf von Adresslisten wird grundsätzlich abgeraten, es sei denn der Kauf ist lang­fristig gesehen günstiger als die Miete.

Grundsätzlich sollten Sie von Anfang an darauf achten eine Daten­bank anzulegen und Ihre Adressen ordentlich zu verwalten, um möglichst detaillierte, relevante Informationen über jeden Ihrer Kunden  zu sammeln und aufzu­bereiten.
Mit dem integrierten CRM-System der SelectLine Warenwirtschaft pflegen Sie Ihre Daten­bank vom ersten Tag an professionell und unterteilen Ihre Adressen in für Sie sinnvolle Kategorien. Zudem verknüpfen Sie wichtige Informationen – wie sämtliche Belege und den gesamten Schrift­verkehr – mit Ihren Kunden, Lieferanten oder Interessenten.

Wie Sie Ihre nächste Direct Mailing Aktion ganz konkret mit einem CRM-System umsetzen, zeigt Ihnen dieses Video:

Über den Autor:

Klara Ross

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