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Bedarfsgesteuerte Disposition in der SelectLine Warenwirtschaft | Neu in Version 17.3

Dezember 15, 2017

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Über die Neuerungen der Version 17.3 haben wir bereits berichtet. Ein Groß­teil der SelectLine Anwender nutzt das Warenwirtschafts­system zur Disposition, daher stellen wir die neue Dispositionsart „Bedarfsgesteuert“ (ab Platin) und die Neuerungen zur Termin­ermittlung hier gerne etwas ausführlicher vor.

Artikelverfügbarkeit und Liefertermine

Bisher musste bei der Ermittlung und Vergabe von Terminen in der SelectLine Warenwirtschaft oft manuell eingegriffen werden. Ab der Version 17.3 der Waren­wirtschaft unterstützt Sie das Programm bei der Verfügbarkeit von Artikeln zu einem bestimmten Datum und der Vergabe des vorhandenen Bestandes sowie bei der Termin­ermittlung in Abhängigkeit von Feiertagen.

Das Programm berücksichtigt alle relevanten Faktoren und ermittelt für Sie automatisch einen angepassten Termin. Dank der neuen Funktionen können Sie sich einen noch besseren Überblick verschaffen und Termine auf Knopf­druck anpassen.

Liefertermin bei Wochenenden und Feiertagen

Die Errechnung des Liefer­termins im Beleg erfolgte bislang mittels „Heute + X festgelegte Tage“. Unter Umständen war das Ergebnis ein Sonn- oder Feiertag. Mit einer neuen Einstellung kann die Termin­ermittlung in Belegen nun auch unter Berücksichtigung von Wochenenden und Feiertagen durchgeführt werden. Welche Feiertage gelten sollen, ist einstellbar. Ebenfalls können eigene Feiertage (Brückentage/Betriebsferien) erfasst werden. Diese werden bei der Termin­berechnung berücksichtigt und ergeben automatisch einen angepassten Liefer­termin.

Automatischer Terminvorschlag pro Artikel

Mit der neuen Dispositionsart „Bedarfsgesteuert“ (ab Platin) wird beim Erfassen einer Position in einem Auftrag der Termin automatisch auf das nächstmögliche Datum angepasst, wenn die Menge zum erfassten Liefer­termin nicht ausreichend ist. Grundlage für die Termin­ermittlung bildet das neue Artikel­konto. Aus diesem heraus, werden alle geplanten Zu- und Abgänge erfasst, die Wiederbeschaf­fungszeit berücksichtigt und die noch frei verfügbaren Mengen ermittelt, um so den nächstmöglichen Liefertermin festzulegen.

Die Wiederbeschaf­fungszeit kann automatisch aus den Einkaufs­konditionen bestimmt und mit einem beliebigen Puffer versehen oder auf einen zu definierenden Wert festgelegt werden. In Angebots-Belegen kann die Termin­ermittlung jederzeit im Funktions­menü oder direkt bei der Übergabe in einen Auftrag aufgerufen werden. So können Termine bedarfs­disponierter Artikel tagesaktuell ermittelt werden. Die neuen Ansichten für das Artikel­konto und die Dispositions­übersicht geben Aufschluss über geplante Zu- und Abgänge und den Verfügbarkeits­status von Artikeln dieser Dispositionsart.

Rechtzeitig bestellen, aber auch nicht zu früh

Artikel der neuen Dispositionsart „Bedarfsgesteuert“ werden bei Bestellungen erst berücksichtigt, wenn der Wiederbeschaf­fungszeitpunkt erreicht wird. Somit können in der Zukunft liegende Aufträge für solche Artikel direkt erfasst werden, ohne Gefahr zu laufen, sofort eine Bestellung dafür auszulösen. Umgekehrt wird der Artikel natürlich direkt zur Bestellung angeboten, wenn er den Mindest­bestand innerhalb der Wiederbeschaf­fungszeit aufgrund der erfassten Aufträge zu unterschreiten droht.

Automatische Anpassung des Liefertermins

In einem Beleg kann pro Artikel ein eigener Termin ermittelt oder vergeben werden. Liegt mindestens ein Termin nach dem Liefer­termin des Beleges, kann dank einer neuen Programm­einstellung der Liefer­termin automatisch oder mit einer Abfrage an den spätesten Termin angepasst werden. Somit wird verhindert, dass ein abweichender Liefertermin herausgegeben wird.

Beschaffung von Teilen für Werkaufträge

Teile, die zur Produktion eines Artikels benötigt werden, müssen frühzeitig zur Verfügung stehen, um die eigentliche Produktion durch­zuführen. Um dies zu gewährleisten wurde in den Artikelstamm­daten für Produktions­stücklisten eine Eingabe­möglichkeit für eine Vorlauffrist ergänzt.

Anhand der Vorlauffrist wird festgelegt, wie viele Tage vor dem Fertigstellungs­termin des Werkauftrages, die Teile terminiert werden sollen, damit ein etwaiger Bedarf recht­zeitig erkannt und gedeckt werden kann. Die Vorlauffrist gilt auch bei voneinander abhängigen Werkaufträgen. Termine für die Teile sind ab sofort im angelegten Werk­auftrag editierbar, um den Zeitpunkt für den Bedarf selbst zu steuern.
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Über den Autor:

Klara Ross

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