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Self-Checkout im Getränkehandel – .di innovative Lösung dank KI-basierter Altersverifikation

Dezember 5, 2025
Ausschnitt eines modernen, schwarzen Kassensystems mit Bildschirm, Barcodescanner, Belegdrucker und Kartenterminal.

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Self-Check­out im GEH: Geht nicht? Gibt’s nicht!

Im deutschen Einzel­handel mit Role­models wie z.B. REWE, EDEKA und DM bereits fest etabliert, können Kunden des Getränke­einzelhandels bislang nicht oder nur in seltenen Fällen auf Selbstbediener­kassen am Point of Sale zurück­greifen. Auch wenn vor allem die COVID-19 Pandemie in den letzten 2 Jahren als Katalysator solcher Kassen­lösungen fungierte, muss die Getränke­branche hier gesondert betrachtet werden. Hinter­grund ist die im Vergleich zum Lebensmittel­einzelhandel wesentlich höhere Anzahl an Waren­körben mit notwendiger FSK-Prüfung.

2015 beschäftigten wir uns bereits mit der Thematik einer Self-Checkout-Lösung. Im Rahmen eines Retail-Cash-Management-Workshops konnten wir damals erste Erfahrungen sammeln. Die notwendige Akzeptanz von Self-Checkout-Systemen in Deutschland war zu diesem Zeit­punkt leider noch nicht ausreichend vorhanden, so dass wir unsere Entwicklungs­tätigkeiten zunächst auf Eis gelegt haben. Die Gründe für die Wieder­aufnahme der Entwicklung sind vor allem der andauernde Trend hin zu derartigen Lösungen im deutschen Einzel­handel (durch das Vorbild unserer Nachbar­länder) sowie das große Potential, welches zukünftig nach und nach ausgeschöpft werden wird.

Verfolgt man die Entwicklung im deutschen Einzel­handel, so lässt sich unschwer erkennen, dass sich die Anzahl der Self-Checkout-Kassen vom Jahr 2015 bis Ende 2021 mehr als verdreifacht hat (Quelle: Statista 2022). Vor allem die aktuellen Umstände des enormen Personal­mangels im Einzel­handel erfordern ein Umdenken der Branche hin zu zukunfts­orientierten Lösungen. Betrachtet man die variablen Einsatz­möglichkeiten eines SCO-Systems, wird schnell klar, dass mit Hilfe einer solchen Lösung Personal­engpässe aufgefangen und gleichzeitig Stress­situationen aufgrund langer Warte­zeiten am Point of Sale vermieden werden können. Aktuelle repräsentative Umfragen von Kunden im Einzel­handel  zeigen, dass diese Kassensystem-Lösungen eine immer höhere Nach­frage erfahren. Mittler­weile geht der Trend sogar dahin, dass Kunden die Self-Checkout-Systeme als Service erwarten bzw. sogar voraussetzen. Diese Entwicklung bekräftigt ebenfalls unserer Vorhaben, gemeinsam mit unseren Kunden Vorreiter solcher Lösungen in unserer Branche zu sein.

Bereits Anfang April haben wir interessierten Kunden in einem Webinar das Pilot­projekt, die nächsten Schritte in Bezug auf die geplante Pilotierung und die Vorteile der Self-Checkout-Lösung präsentiert. In einer integrierten Live-Präsentation direkt am System konnten wir unseren Zuschauer einen ersten, tiefer­gehenden Einblick über die Komplett­lösung bieten. Neben Kassenhard- und Software beinhaltet der Self-Checkout eine Recycling­technologie (Retail-Cash-Management-System) für Bank­noten und Münzen. Ein EC-Karten-Terminal kann zudem optional angebunden werden. Dies bietet Kunden die Möglichkeit, sowohl mit Bar­geld als auch cashless im Getränke­markt zu zahlen.

Einfach – Kompakt – Effizient

Auch wenn der Vorgang des Selbst­kassierens im Getränke­handel, vor allem vor dem Hinter­grund der FSK-Prüfung, erst einmal paradox erscheint, bietet die Self-Checkout-Lösung diverse Vorteile, sowohl für Getränke­händler als auch End­kunden. Mit Hilfe einer kamera­basierten Gesichts- bzw. Alters­erkennung (ohne Daten­speicherung), können Artikel mit FSK-Beschränkung, ohne zusätzliche Hilfe vom Markt­personal, durch den Kunden kassiert werden. Dadurch, dass in etwa jeder zweite Waren­korb diese Prüfung erfordert, können voraus­gegangene Kontrollen durch das Personal weitest­gehend entfallen.

Aufgrund der kompakten Stell­fläche ist der Self-Checkout selbst in kleinsten Einzelhandels­filialen installierbar, ohne dass die bestehende Laden­einrichtung und -gestaltung verändert werden muss. Auch die SCO-Kassen­software kann direkt in das bestehende System eingebunden werden, so dass ein größerer Integrations­aufwand vermieden wird.

Wer kennt es nicht? Bestes Wetter und das Einkaufen von Getränken wird durch lange Warte­schlangen in den Kassen­zonen der Getränke­märkte zur Never-Ending-Story. Mittels der Self-Checkout-Lösung kann das Einkaufs­erlebnis durch eine einfache und intuitive Bedien­barkeit gesteigert werden, ohne dass lange Warte­zeiten dieses grund­legend beeinflussen. Entweder als Ersatz einzelner Kassen oder in einer reinen SCO-Kassen­zone mit „Attendant“ (Hilfs­personal): Der SCO sichert eine schnelle, automatisierte Bearbeitung der Waren­körbe durch den End­kunden mit optionaler Zahlungs­entgegennahme inkl. Rückgeld­ausgabe, was es dem Markt­personal ermöglicht, sich auf anderweitige wertschöpfende Tätigkeiten wie bspw. die Kunden­betreuung zu konzentrieren.

Pilotierung: Going-Live als viel­versprechender Start­schuss

Am 11.07.2022 war es so weit: Nach einer kurzen Installations­phase konnten wir mit dem ersten Self-Checkout mit KI-basierter Alters­verifikation an den Start gehen. Wir freuen uns, dass der Start geglückt ist, ebenso wie über das positive Feed­back von Mitarbeitern und Kunden. Auch die Reaktionen der Branche sind viel­versprechend und wir wissen schon heute, dass viele derartige Projekte folgen werden. Auch medial wird das Thema unseres SCO bereits interessiert aufgegriffen. Das Fach­magazin Getränke Fach­großhandel hat bspw. in seiner Juli-Ausgabe das Thema Selbstbediener­kasse unter die Lupe genommen und unsere Lösung .diSCO vorgestellt.

Team bei der Arbeit in einem modernen Großraumbüro.

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Über den Autor:

Lisa Lehmann

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