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Effiziente ERP-Software für Stadtwerke und Querverbundunternehmen

August 11, 2022

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Jetzt den Sprung vom Energieversorger zum Energiedienstleister schaffen

Die Energie­­wende ist in vollem Gange und der Umstieg auf erneuer­bare Energien wie Solar- und Wind­­energie ist, auch bedingt durch den Klima­­wandel und die wirtschaftliche Lage, gefragter denn je. Um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein, muss man im Energie­sektor umdenken. Fachkräfte­­mangel, Umsatz­­rentabilität, Volatilität und Dezentralisierung, sind Begriffe, die den Energie­­sektor vermehrt betreffen und den Bedarf an digitalen Lösungen forcieren.

Um den Heraus­­forderungen der Zukunft erfolgreich zu begegnen, bedarf es einer passenden und leistungs­­starken ERP-Lösung. Eine adäquate Software­­lösung zu finden, kann für Stadt­werke nerven­aufreibend sein. Der Markt bietet schier unendliche Möglichkeiten – vom Generalisten, bis hin zur Branchen- und Nischen­­lösung ist alles dabei. Wie soll man vor lauter Anbietern den richtigen identifizieren? Wie gelingt die Trans­formation vom Energie­­versorger zum erfolgreichen Energie­­dienstleister? In diesem Blog­­beitrag befassen wir uns mit diesen Fragen und helfen bei der Suche nach einer kompatiblen Anwendung.

Was ist eigentlich ERP?

Das Enter­prise-Ressource-Planning, kurz ERP, befasst sich im Kern mit der effizienten Nutzung aller bereit­­stehenden Ressourcen. Ermöglicht wird dies mittels Prozess­­optimierung im Unternehmen und einer wirkungs­­vollen und ganz­heitlichen Ressourcen­aufteilung. Als Ressourcen werden hierbei alle Betriebs­mittel gesehen, die dem Unternehmen zur Erfüllung eigener Geschäfts­­zwecke zur Verfügung stehen, wie:
Finanzielle Mittel
Personal
Materialien
Maschinen
Werkzeuge
Immobilien
Fuhrpark
Wenn man bedenkt, wie viele Prozesse parallel laufen und ineinander­greifen, ist die Ressourcen­­planung kein leichtes Unterfangen. Ein ERP-System kann hier unterstützen, denn alle Informationen fließen zentral in einer Daten­­bank zusammen und können unternehmen­s­intern abgerufen und verteilt werden. Dies führt zu schlankeren Prozessen und ziel­ge­richteten Ergebnissen mit einer optimalen Ressourcen­­auslastung. Ein ERP-System sorgt folglich für mehr Transparenz, einen stringenten Kommuni­kations­fluss und somit für höhere Mitarbeiter­­zufriedenheit.

Generalist oder branchenspezifische ERP-Software?

Die Frage, mit der man sich eingangs beschäftigt ist, ob jede Software gleicher­­maßen für jede Branche geeignet ist. Die Antwort lautet jein. Insbesondere Stadt­werke wollen raus aus der Abhängigkeit von fossilen Brenn­­stoffen und hin zu erneuerbaren Energien, um so im Strom- sowie Wärme­­sektor ihre Produkte zu dekarbonisieren. Dennoch werden Verbraucher noch immer entweder mit leitungs­gebundenen (Strom, Flüssiggas etc.) oder festen Energie­­trägern (Holz, Kohle etc.) versorgt. Da die gewonnene Energie aus verschiedenen Stoffen erzeugt wird, gibt es auch unterschiedliche Prozess­­abläufe, die beachtet werden müssen.

Der Fokus bei der Versorgung mit festen Energie­­trägern liegt bei den Energie­­dienstleistern primär auf logistischen und produzierenden Aspekten. Bei leitungs­­gebundenen Energie­t­rägern hingegen auf der Infra­struktur, Wartung und Instand­­haltung von Leitungen sowie Anlagen­­installation. Zudem benötigen sie, unabhängig voneinander, eine effiziente Kunden­­verwaltung, Finanz- und Personal­­management.

Folglich sollte man in erster Instanz prüfen, wie die angebotene ERP-Software aufgebaut ist und wo man Prozesse unter­nehmens­intern optimieren will und kann. In der Regel bietet eine ERP-Lösung unter­schiedliche Module an, die man individuell, ähnlich einem Baukasten­prinzip, zusammen­stellt und auf Wunsch jederzeit erweitert. Die SelectLine Software besteht aus den drei Haupt­­produkten: Waren­wirtschaft, Rechnungs­­wesen und Produktion. Hinzu kommen zahlreiche Module wie für die Abwicklung der Kunden­­beziehungen (CRM), dem Dokumenten­­management (DMS), der Betriebs­­datenerfassung (BDE), einem mobilen Zugriff auf die Waren­­wirtschaft (mobile), die betriebs­­wirtschaftliche Zuweisung von Kosten und Leistungen (Kostenrechnung) sowie einer effizienten Anlagen­­buchhaltung, um nur einige der zahlreichen Möglichkeiten zu nennen. Jedes verfügbare Modul unterstützt optimal bei den täglichen Abläufen und sorgt dafür, dass anfallende Daten zentralisiert werden. Wichtig ist bei der ERP-Auswahl vorab zu prüfen, ob die Software das benötigte Leistungs­­spektrum abdecken und man als Unternehmer die benötigten Module frei zusammen­stellen kann. Dies ist auch eine Kosten­­frage, denn schließlich sollte man nur für das zahlen, was man auch effektiv benötigt und schluss­endlich einsetzt. SelectLine verfügt darüber hinaus über ein großes Partner­­netzwerk in ganz Deutschland. Ein regionaler Ansprech­partner, der sich um die Belange seiner Kunden kümmert, sein Ohr am Markt hat und die Software an die Bedürfnisse der Kunden anpasst, bietet einen weiteren Mehr­wert. Als echte Allrounder meistern die SelectLine Partner jede Implemen­tierung und sind erfahren im Umgang mit komplexen Vorgängen und Prozessen.

Die richtige ERP-Software für Energiedienstleister

Wie man als Stadt­­werk oder Quer­­verbund den richtigen Anbieter und die richtige ERP-Lösung finden kann? Eine elementare Frage, die jedoch leicht zu beantworten ist, wenn man die Sache richtig angeht. Zu Beginn sollte eine IST-Analyse im Unter­nehmen durchgeführt werden, um Verbesserungs­­potenziale zu identifizieren und konkrete Ziele für die Einführung einer ERP-Software abzuleiten. Alle Anforderungen werden in einem Lasten­­heft zusammen­­getragen, das im späteren Verlauf auch als Basis für das Gespräch mit dem Software­­anbieter genutzt wird. Gemeinsam mit dem IT-Dienst­leister werden hierin auch alle weiteren Eck­daten wie zeitlicher Rahmen, Budget, Nutzer­­volumen, Hardware sowie Funktions­­umfang festgehalten.

ERP-Funktionen für Energieversorger

Sicherlich kann man nicht pauscha­lisieren und konkrete Funktionen für alle Energie­­versorger festlegen. Jedes Stadtwerk und jeder Quer­verbund hat individuelle Anforderungen und somit sind nicht alle im Nach­gang skizzierten Funktionen auch für alle gleich relevant. Dennoch gibt es viele Überschnei­dungen, die zu der nachstehenden Vorstellung von Funktionen und Modulen geführt haben.

Customer-Relationship-Management (CRM)

Wie so oft steht und fällt ein erfolgreiches Unter­nehmen mit der Kunden­­zufriedenheit. Somit setzen auch Energie­­versorger auf ein umfangreiches CRM-Modul, das im Kern die Belange der Kunden­­bindung zentralisiert. Digitale Kunden­akten helfen dabei, abteilungs­übergreifend, den Überblick über alle Kunden­­gespräche und Abstimmungen festzu­halten, anzupassen und jederzeit abzurufen. So ist man gegenüber Kunden­­anfragen gewappnet und auskunfts­­fähig, was wiederum zu einer Steigerung der Kunden­zufriedenheit und gleichzeitigen Kunden­­bindung führt. Mittels Auswertungen können die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden analysiert und Vertriebs­­chancen früher erkannt werden. Die Dichte an Informationen wiederum hilft dem Marketing ziel­gerichtete Werbe­maß­nahmen zu erstellen und ein erfolgreiches Kampagnen­­management ohne Streu­­verluste umzusetzen.

Arbeitsabläufe definieren und verschlanken

Ein ERP-System kann bei der Etablierung und Einhaltung von Work­flows unterstützen. Insbesondere bei der Rechnungs­­bearbeitung können Prozesse verschlankt und transparenter gestaltet werden. Eingehende Rechnungen werden geprüft und zugeordnet, bevor es zur internen Prüfung und Freigabe an die entsprechende Abteilung geht.

Abrechnungen einfach und effizient umsetzen

Der Energie­­verbrauch variiert von Kunde zu Kunde und hier von Monat zu Monat. Dies erschwert natürlich die Rechnungs­­legung, wenn diese manuell erstellt werden muss. Mit einem ERP-System kann auch dieser Bereich auto­matisiert und Ressourcen geschont werden.

Wirtschaftlichkeit und Liquiditätsplanung dank Auswertungen

Speziell im Energie­­sektor ist eine gute Planung unerlässlich, damit die wichtigen Ressourcen nicht verpuffen. Die Dichte an Daten kann mittels ERP-System übersichtlich aufbereitet und so zur Erstellung von Prog­nosen bezüglich des Kunden­energie­­verbrauchs ausgewertet werden. Zudem liefern Analysen und Berichte fundierte Unternehmens­­informationen zur Leistungs­­fähigkeit und ein Nach­­steuern ist hier jederzeit möglich. Somit können Entscheidungen anhand valider Zahlen und nicht basierend auf Mut­maßungen getroffen werden, was die Wirtschaft­lichkeit der Energie­­versorger sicherstellt.

Fazit

Energie­­versorger müssen wirtschaftlich denken und arbeiten. Damit Ressourcen effizient einge­setzt werden können, ist es sinnvoll, Unternehmens­­bereiche zu digitalisieren. Hierbei kann ein ERP-System sinnvoll unterstützen. Doch muss man zwingend auf einen branchen­­spezifischen Anbieter setzen? Die Antwort lautet jein. Auch branchen­­unabhängige Systeme decken das Pot­pourri an Wünschen und Bedürfnissen für Energie­­versorger optimal ab. Energie­­versorger haben unterschiedliche Anforderungen, die bei einem branchen­­spezifischen Anbieter nicht immer flexibel abgedeckt werden können. Ein branchen­­unabhängiger Anbieter kann hier Abhilfe schaffen und mittels Sonder­program­mierungen die Effizienz weiter steigern. Zudem kann ein anderer Blick­­winkel auf Probleme und Anforderungen neue Perspektiven eröffnen, die dann wiederum Prozesse vereinfachen und verschlanken.

Über den Autor:

Klara Ross

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