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Die Proforma-Rechnung – wann wird sie eingesetzt und welche Angaben sind erforderlich?

April 17, 2020

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Der Begriff „Proforma-Rechnung“ ist vielen Selbständigen nicht unbedingt geläufig. Vor allem als Gründer, Gewerbe­treibender oder Freiberufler am Anfang Ihrer Karriere sind Sie bestrebt, Ihre Kunden rund­herum zufrieden­zustellen. Für die Buch­haltung und die Rechnungs­legung bleibt manchmal nur wenig Zeit, die Sie nicht noch mit der Erstellung von (Proforma-) Rechnungen verbringen möchten.

Doch gerade der E-Commerce – also die Bestellung von Waren über das Internet – spielt in vielen Branchen eine zunehmende Rolle. Hier bietet die Proforma-Rechnung eine schnelle und einfache Möglichkeit, den Kunden zweifels­frei über die gekaufte Ware zu informieren. Diesen Vorteil können Sie als Selbständiger ebenso wie als Unter­nehmer in Ihrem kleinen oder mittel­ständischen Betrieb zu Ihren Gunsten nutzen. Was also müssen Sie rund um diese Rechnungs­art wissen?

Was versteht man unter einer Proforma-Rechnung?

Eine Proforma-Rechnung ist ein Dokument, mit dem Sie den Wert oder den Zweck einer Lieferung oder einer Dienst­leistung festhalten. Ihr Kunde weiß durch diese Rechnung zweifels­frei, was er in welcher Menge gekauft hat. Besonders im E-Commerce bietet eine Proforma-Rechnung Vorteile für Sie und für Ihren Kunden. Ein Einkauf in einem Online­shop ist meist mit wenigen Klicks innerhalb von Minuten erledigt. Schicken Sie Ihrem Kunden danach eine Proforma-Rechnung, hat er einen aussage­kräftigen Nachweis über den Wert der Lieferung in der Hand.

Welche Vorteile hat diese Art der Rechnung?

Mit dieser Rechnung halten Sie unmittelbar nach dem Abschluss eines Kauf­vertrags schriftlich fest, welche Ware der Kunde erworben hat. Sie weisen die Höhe des Rechnungs­betrags aus. Der Käufer kann somit schon zu diesem frühen Zeit­punkt genau prüfen, ob der Kauf seinen Vorstellungen entspricht und ob er bereit ist, den verlangten Preis zu zahlen. Ebenso hat er die Chance, die Menge und die Art der erworbenen Artikel zu kontrollieren. Bei Bedarf lassen sich Fehler noch vor der Lieferung korrigieren, sodass sich beide Seiten unnötige und teure Rück­sendungen ersparen.

Die Proforma-Rechnung wird meist bei Drittlands­geschäften genutzt, d. h. wenn außerhalb der EU verkauft wird und dabei Zoll­grenzen überschritten werden. Eine solche Rechnung dient dann als Nach­weis zusammen mit den restlichen Liefer­dokumenten zur Zollan­meldung und/oder als Nachweis des Waren­werts. Als Käufer kann man eine Proforma-Rechnung benötigen, wenn eine Vorkasse vereinbart ist.

Eine gut durchdachte Warenwirtschaftssoftware wird die Erstellung einer Proforma-Rechnung ebenso mühe­los abdecken, wie die spätere Umwand­lung in eine richtige Rechnung.

Welche Angaben muss die Proforma-Rechnung enthalten?

Ähnlich wie eine herkömmliche Rechnung muss auch diese Art Rechnung eine Reihe von Angaben enthalten:
Bezeichnung „Proforma-Rechnung“ im Rechnungs­kopf
Firmen­logo und Firmen­name
Ihre Kontakt­daten
Name und Anschrift des Käufers
Rechnungs­datum
eine Position pro Artikel oder Dienst­leistung
eine genaue Beschreibung durch Farbe, Größe oder Artikel­nummer
Preis pro Stück
Kosten für Verpackung, Transport, Versicherung oder Zoll
Umsatz­steuer, falls Sie umsatzsteuer­pflichtig sind und nicht die Kleinunternehmer­regelung nach § 19 UStG anwenden
Gesamtkosten
Zahlungsbe­dingungen
Ihre Signatur oder Unterschrift
Nach­folgend finden Sie ein Beispiel für eine Proforma-Rechnung, die mit der SelectLine Waren­wirtschaft erstellt wurde:

Wie unterscheidet sich diese Rechnungsart von einer richtigen Rechnung?

Im Vergleich zu einer normalen Rechnung gibt es einige kleine, aber wesent­liche Unterschiede:
Eine Proforma-Rechnung muss eindeutig erken­nbar sein. Das heißt, sie muss die Bezeichnung „Proforma-Rechnung“ enthalten.
Sie enthält keine Rechnungs­nummer.
Sie ist zwar ein wichtiger Beleg für den Kauf, aber nicht als Zahlungs­aufforderung an den Kunden zu verstehen.
Damit ist diese Art der Rechnung auch nicht vergleichbar mit einem Kosten­voranschlag. Ein Kosten­voranschlag ähnelt vom Aufbau her einem Brief. Eine Proforma-Rechnung hingegen sieht optisch aus wie eine Rechnung. Anhand des Dokuments hat Ihr Kunde die Möglichkeit zu entscheiden, ob er den Kauf in dieser Form durch­führen oder Änderungen vornehmen möchte. Sie selbst können die Rechnung in Papier­form oder per E-Mail verschicken.

Wie erstelle ich eine korrekte Proforma-Rechnung?

Gerade als Gründer oder als junger Selbständiger fragen Sie sich vermutlich, ob Sie sofort eine eigene Software für die Erstellung Ihrer Rechnungen verwenden müssen. Sofern Sie noch wenige Proforma-Rechnungen oder herköm­mliche Rechnungen ausstellen, können Sie durchaus auf eine Vorlage zurück­greifen, die Sie immer wieder mit den aktuellen Angaben für Ihre Kunden versehen.

Nimmt Ihr Geschäft allerdings einen gewissen Umfang an, steigt die Zahl der Rechnungen. Irgendwann ist der manuelle Aufwand nicht mehr zu bewältigen und spätestens zu diesem Zeit­punkt bietet sich der Wechsel zu einer professionellen Warenwirtschaft an.

Im Idealfall ist die Software als integriertes Programm mit dem Einkauf, dem Verkauf und dem Lager verbunden, sodass Sie jeden Verkauf im System nur ein einziges Mal bearbeiten müssen und sofort alle wichtigen Daten für die Buchhaltung elektronisch hinterlegt haben. Damit sparen Sie kost­bare Zeit bei Ihrer Rechnungstellung, die Sie nutzen können, Ihre Kunden mit einem sehr guten Service und besten Produkten zu begeistern.

SelectLine bietet Ihnen eine flexible Soft­ware, die nach Ihren individuellen Anfor­derungen leicht anzupassen ist. Wir legen größten Wert auf einen kompetenten Support und auf maximale Kosten­effizienz für unsere Kunden. Melden Sie sich gern für unsere kostenlose Testsoftware an und über­zeugen Sie sich von der durchdachten Rechnungs­tellung.

Über den Autor:

Klara Ross

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