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Der digitale Kassenbon: trotz Bonpflicht Geld und Ressourcen sparen

April 12, 2022

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Krapfen mit aufge­drucktem Kassenbon, Wäsche­leinen voller Belege quer durch das Restaurant gespannt und körbe­weise ausge­druckte Bons vor der Theke einer Bäckerei – die Kassensicherungs­verordnung hat bereits mit Ihrer Einführung für Aufsehen gesorgt. Neben der Notwendigkeit einer technischen Sicherheits­einrichtung für alle elektronischen Aufzeichnungs­systeme stand die Belegausgabe­pflicht im Fokus der Gesetzes­änderung von 2020. Um Transparenz im Kampf gegen Steuerbetrug zu schaffen, muss ein Bon seither nicht nur zusätzliche Informationen enthalten, sondern auch seine Ausgabe ist verpflichtend – egal ob der Kunde ihn mitnimmt, oder nicht. Dies bedeutet nicht nur eine deutlich gesteigerte Belastung für die Umwelt, sondern auch höhere Kosten für den Einzel­handel.

Doch es gibt eine einfache Lösung: den digitalen Kassenbon.

Kassengesetz seht vor, dass belege in elektronischer oder Papierform ausgestellt werden können

Bereits zum Erlass der Kassensicherungs­verordnung, kurz KassenSichV, haben wir in mehreren Beiträgen auf unserem Blog über die daraus resultierenden zahlreichen Änderungen für Kassen­besitzer berichtet. Ziel des Gesetzes ist es, die Manipulation von Kassen zu erschweren und so dem Steuer­betrug entgegenzuwirken. Durch den Abgleich von Kassen­software und Bon können Geschäfts­vorfälle leichter geprüft und nachvollzogen werden. Bereits mit dem Inkrafttreten des Gesetzes hat sich das Bundesfinanz­ministeriums für eine technologie-neutrale Belegausgabe­pflicht ausgesprochen. Es bleibt den Kassen­inhabern somit freigestellt, wie sie die Belege den Kunden übermitteln. Eine Ausgabe per Mail, NFC, QR-Code oder klassisch auf Papier ist somit möglich und gesetzlich zulässig.

Vorteile des digitalen Kassenbons

Umweltschutz

Mit einem digitalen Kassen­bon entfällt die Belastung für Umwelt und Mensch durch überflüssiges Thermopapier und Unter­nehmer haben die Chance, sich nachhaltig und umwelt­bewusst am Markt zu positionieren. Durch die KassenSichV notwendigen zusätzlich aufgedruckten Informationen werden die klassischen Kassen­bons immer länger. Das sorgt nicht nur für einen rasanten Zuwachs an Müll, sowohl bei den Händlern als auch bei den Kunden, sondern schädigt auch Umwelt und Gesundheit. Die meisten Kassen­systeme verwenden sogenanntes Thermo­papier, welches nicht in das Altpapier, sondern in den Sonder­müll gehört. Zusätzlich enthält es gesundheits­schädliche Substanzen, welche von der EU als besorgnis­erregend eingestuft werden. Zwar gibt es mit dem blauen Kassenbon mittlerweile eine umweltfreundlichere Alternative, unnützer Müll fällt jedoch trotzdem an.

Kosten sparen

Längere Kassen­zettel bedeuten einen gesteigerten Verbrauch an Bonpapier. Ganz gleich, ob Sie sich für das herkömmliche Thermopapier oder die neue blaue Variante entscheiden, die Kosten steigen. Der digitale Kassenbon kann hier, dank günstigen Lösungen, wie dem SelectLine Kassensystem, einen weiteren Vorteil ausspielen.

Durchblick im Portmonee

Digitale Kassen­bons helfen bei der einfachen Verwaltung und Archivierung. Das hilft Kunden dabei, den Überblick zu behalten und Belege für Garantie­fälle aufzubewahren.

Kontaktloser Bezahlvorgang

Mit wachsender Popularität des kontaktlosen Bezahlens ist der digitale Kassenbon die logische Weiter­entwicklung, um einen gänzlich digitalen Ablauf an der Kasse umzusetzen. Von der dadurch gewonnenen Zeit­ersparnis profitieren sowohl Händler als auch Kunden.

Kundenbindung stärken

Der digitale Kassenbon bietet die Möglichkeit, gezielt Informationen an den Kunden weiter­zugeben. So kann der Kassenbon beispielsweise um interessante Neuigkeiten und aktuelle Angebote erweitert werden. Das bringt nicht nur dem Kunden einen Mehr­wert, sondern stärkt auch gleichzeitig die Bindung zum Händler und verbessert das Einkaufs­erlebnis.

Welche Voraussetzungen muss der digitale Kassenbon erfüllen?

Um den Vorgaben des Bundesfinanz­ministeriums zu entsprechen, muss ein digitaler Kassenbon einige Vorgaben erfüllen:
Kosten
Der Beleg muss mit kostenfreier Standard­software lesbar sein
Format
Gängige Formate genügen den Anforderungen. Dazu zählen: PDF, JPG, PNG
Übertragung
Die Übertragung erfolgt via QR-Code, Download-Link, NFC, SMS oder E-Mail
Weiterhin müssen folgende Informationen auf jedem Kassen­bon vorhanden sein, ganz gleich ob digital oder Papierbeleg:
Name und Anschrift des Unter­nehmens
Datum
Menge und Art der gelieferten Gegen­stände / Umfang und Art der erbrachten Leistung
Entgelt und Steuer­betrag bzw. Steuersatz
Beitrag je Zahlart
TSE Signaturdaten*
Zeitpunkt des Beginns und Endes der Abrechnung
Transaktionsnummer
Serien­nummer des elektronischen Aufzeichnungs­systems oder Sicherheits­moduls
Signaturzähler
Prüfwert
*Verwenden Unter­nehmen noch eine nicht aufrüstbare „Altkasse“ ohne TSE, wird bis zum 31.12.2022 auf die Angabe der nachfolgenden Daten verzichtet. Weiterführende Informationen zum Kassengesetz für mehr Steuergerechtigkeit bietet das Bundesfinanz­ministerium.

Der digitale Kassenbon mit SelectLine

Mit der SelectLine haben wir einen einfachen und kosten­günstigen Weg geschaffen, um digitale Belege zu erstellen und an die Kunden weiter­zugeben. Hierfür wird ein QR-Code generiert, der dem Kunden auf einem Display angezeigt wird. Dieser muss den Code nun nur noch mit seinem Telefon scannen und kann den Bon herunterladen. Ihr Vorteil? Alles aus einer Hand: Kassen­system, Waren­wirtschaft, Terminal und digitaler Kassenbon. Zusätzliche Software entfällt, System­brüche werden vermieden. Das schont nicht nur die Nerven, sondern auch den Geldbeutel. Unser digitaler Bon basiert auf einer einfachen Druck­vorlage, wodurch Ihnen umfangreiche Gestaltungs­möglichkeiten durch den Formular­editor zur Verfügung stehen.

Sie möchten die SelectLine Kassen­software und ihre vielfältigen Möglichkeiten kennenlernen? Dann testen Sie unsere Angebote ganz unverbindlich.

Zusammenfassung

Gut für Umwelt und Gesundheit: der digitale Kassen­bon ist die gesetzes­konforme Alternative zum Papier­beleg und schont dabei Ressourcen. Auch wenn sein analoger Compagnon aktuell noch nicht wegzu­denken ist, wird die Verbreitung und auch Akzeptanz des digitalen Kassen­bons immer weiter zunehmen. In puncto Archivierung und Verwaltung ist er den herkömmlichen Bons bereits weit überlegen. Auch im Geld­beutel der Händler macht sich ein Unterschied bemerkbar. So lassen sich mit dem digitalen Kassenbon von SelectLine im Vergleich zum Thermo­papier bis zu 80 % der monatlichen Kosten einsparen.

Über den Autor:

Klara Ross

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