ERP-System oder Warenwirtschaft? Diese Software passt zu Ihrem Unternehmen

Dezember 7, 2022

Teilen:

Warenwirtschaft vs. ERP: Darin liegt der Unterschied

Ob ein Warenwirtschafts­system oder ein ERP-System besser zu Ihrem Unter­nehmen passt, kommt ganz auf Ihre Anforderungen an. Oftmals werden die beiden Begriffe fälschlicher­weise synonym verwendet. Die Systeme ERP, Enterprise-Resource-Planning-System, und Waren­wirtschaft, auch WaWi oder WWS genannt, erfüllen unterschiedliche Anforderungen.

Grob erklärt: Während ein Warenwirtschafts­system ausschließlich Ihre Waren­bewegungen abbildet, unterstützt ein ERP Sie bei der Planung und Steuerung Ihrer gesamten Ressourcen. Worin sich die Tools für die Waren­wirtschaft und ERP-Systeme genau unterscheiden, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Der wichtigste Fakt vorweg: Sowohl ERP- als auch Warenwirtschafts­systeme basieren im besten Fall auf einer leistungs­starken Software. Beide Varianten sind so in der Lage, Ihre Unternehmens­prozesse zu optimieren. Der Unterschied liegt im Funktions­umfang.

Kontrolle der Warenbewegungen

Der Fokus einer reinen Waren­wirtschaft liegt auf der Planung, Steuerung und Kontrolle des Waren­flusses. Die Funktionen drehen sich um die Material- und Waren­bewegungen. Abgebildet werden der ermittelte Bedarf, Waren­beschaffung, Lager­verwaltung sowie Vertrieb und Waren­absatz. Dabei können die Materialien sortiert und gegliedert werden, zum Beispiel in Roh­stoffe, Ersatzteile, Betriebs­stoffe, End­produkte und Abfall­stoffe.

Aufgrund der detaillierten Aus­sagen über Waren­bewegungen kommen WWS vor allem in modernen Handels­unternehmen zum Einsatz. Überdies nutzen auch kleinere sowie mittlere Betriebe anderer Bereiche derartige Steuerungs­software. Jedoch: Alle Unternehmens­prozesse, die über das Management von Material und Waren hinausgehen, decken Warenwirtschafts­systeme nicht ab.

Planung der gesamten Ressourcen

Über den Verkauf von Waren hinaus sind der Waren­wirtschaft technische Grenzen gesetzt. Wohin­gegen mittels ERP-System komplexe Betriebs­abläufe digital geplant und so effiziente Abläufe sicher­gestellt werden. Dazu zählen die bedarfs­gerechte Planung und Verwaltung von Personal sowie Ressourcen. Das können Kapital, Betriebs­mittel, Material sowie Informations- oder Kommunikations­technologien sein.

Gut zu wissen: Ein ERP kann alles, was Warenwirtschafts­systeme können und punktet mit Funktionen on top. Zusätzliche Tools für das Kundenbeziehungs­management, den Vertrieb, die Buch­haltung und das Controlling machen eine Gesamtressourcen­planung möglich. Das bedeutet: WWS und ERP sind keine Synonyme, sondern unterschiedliche Systeme mit unterschiedlichen Zielen.

Vorteile einer Warenwirtschaft

Überall wo Waren eingekauft, Produkte hergestellt und vertrieben werden, entstehen Waren­ströme. Waren­ströme müssen erfasst werden, damit es bezüglich Waren­bestände keine Unklar­heiten und somit finanzielle Verluste gibt. Ein WWS punktet mit:

Transparenz: Sobald neue Artikel bzw. Roh­stoffe das Lager erreichen, können die Eingänge elektronisch und aktuell von der WaWi erfasst werden.

Im Gegensatz zur händischen Erfassung können sich keine Flüchtigkeits­fehler einschleichen. Außerdem sind die Daten­sätze auf diese Weise schneller auswertbar. Welche Artikel sind noch vorhanden? Wo sind Engpässe zu erwarten? Wie viele Bestellungen stehen noch aus? Ein Warenwirtschafts­system sorgt für den Überblick. Die Folge: Trends können frühzeitig erkannt und die Bestellungen angepasst werden.

Effizienz: Wer seine Unternehmens­prozesse immer im Blick hat, kann schneller reagieren. Indem Prozesse optimiert werden und händische Protokol­lierungen entfallen, entsteht eine große Zeiter­sparnis. Mit einem WWS werden Routine­tätigkeiten automatisiert. Das ist die beste Voraus­setzung für eine Effizienz­steigerung.

Wachstum: Optimierte Kollaborations­prozesse können ganz klar zur Wachstums­steigerung führen. Durch eine integrierte Lager­haltung und Beschaffung von Waren werden Kosten eingespart. Kurze Reaktions­zeiten auf Bestellungen sorgen für zufriedene Kunden und fördern das Bestell­aufkommen.

Das flexible Warenwirtschaftsprogramm von SelectLine ist unter anderem Ihr professionelles Werkzeug für:
Adressverwaltung
Artikelverwaltung
Preise und Rabatte
Belegwesen
Lagerverwaltung
Offene – Posten – Verwaltung
Zahlungsverkehr
Projekt – und Vertragsverwaltung
Serien-/ Chargenverwaltung
Auswertung

Kurz gesagt

Ziel eines Warenwirtschafts­system ist der reibungslose, transparente und effiziente Ablauf von Waren­prozessen. Mit der Software soll sicher­gestellt werden, dass bei geringem Kosten­aufwand die passenden Waren in der richtigen Menge zum richtigen Zeit­punkt eintreffen.
Durch das Aktivieren von eingebetteten Videos werden Daten an Google übermittelt. Mehr erfahren
Zum dauerhaften Aktivieren der Videos bitte die Marketing Cookies akzeptieren.
Durch das Aktivieren werden Daten an Dritte übermittelt.
Durch das Aktivieren werden Daten an Dritte übermittelt.
Was ist ein Warenwirtschaftssystem? #ERP #Software #Warenwirtschaft
SelectLine Warenwirtschaft

Das bieten ERP-Systeme

Gegenüber Warenwirtschafts­systemen sind ERP-Systeme wesentlich komplexer aufgebaut und zielen auf die gesamte Planung eines Unter­nehmens ab. In punkto Ressourcen geht das ERP weit über die Material­wirtschaft hinaus. Auch Finanz- und Rechnungs­wesen, Marketing, Personal­wesen sowie Vertrieb rücken in den Fokus. Anpassungs­möglichkeiten gibt es außerdem für die Bereiche Controlling und Dienstleistungen.

Der Vorteil: Die Abgrenzungen zwischen den einzelnen Abteilungen im Unter­nehmen sind aufgehoben und alle Bereiche in einer Software­lösung zentralisiert. Jeder Kollege arbeitet so zu jeder Zeit auf Grundlage derselben Daten­basis. Informations­flüsse sowie Prozesse können optimiert werden.

Sobald Ihr Unternehmen auf eine Omni­channel-Strategie setzt und Sie Ihre Kunden auf verschiedenen Wegen erreichen, sowohl persönlich im Geschäft als auch online, helfen ERP-Systeme bei diesem komplexen Vertrieb. Durch exakt an Ihre Anforderungen angepasste Anwendungen werden Prozesse verschlankt und die Vernetzung mit Dienst­leistern wie Versand­unternehmen ermöglicht.

Gut zu wissen: Insbesondere kleine und mittlere Unter­nehmen profitieren von der Select Line ERP-Software. Dank der anpassbaren Software ist die SelectLine in der Lage, mit Ihrem Unternehmen zu wachsen. Die SelectLine Waren­wirtschaft kann nach Bedarf um folgende ERP-Module erweitert werden, um Prozesse zu optimieren:
Betriebsdatenerfassung (SelectLine BDE)
Customer Relationship Management (SelectLine CRM)
mobile Anbindung (SelectLine Mobile)
mobile Daten­erfassung (SelectLine MDE)
Versand­prozesse (SelectLine Versand)
Rücksende­verwaltung (SelectLine RMA)
Kassen­system (SelectLine Kassensoftware)
Betriebsdaten­erfassung (SelectLine BDE)

Kurz gesagt

Der Funktions­umfang von ERP-Systemen liegt weit über dem klassischer Warenwirtschafts­systeme. ERP betrachtet das komplette Unter­nehmen und richtet den Fokus neben den Waren auf Finanzen, Personal und Betriebs­mittel. Das heißt: Die gesamte Ressourcen­planung inklusive des Austausches mit Drittsys­temen wird abgebildet.

Die richtige Entscheidung für Ihr Unternehmen

Welches System besser zu Ihrem Unter­nehmen passt, hängt von den Anforderungen ab. Zu einem klassischen Handels­unternehmen passt ein herkömmliches Warenwirtschafts­system. Jedoch: Gehören Services und Dienstleistungs­angebote bereits zu Ihrem Portfolio? Geht Ihr Business über Waren­eingang und -ausgang hinaus? Dann sprechen viele Gründe dafür, ein ERP-System der reinen Waren­wirtschaft vorzuziehen.

Bevor Sie eine Entscheidung treffen, analysieren Sie, welche Funktionen für Ihr Geschäft tatsächlich notwendig sind. Wer sich vorerst für ein WWS entscheidet und eine ERP-Anbindung nicht komplett ausschließt, sollte sich für ein offenes Warenwirtschafts­system entscheiden. So besteht für die Zukunft die Option, die WaWi seinen Anforderungen und dem Bedarf entsprechend zu erweitern.

Mit ERP Werte steigern

Um folgende Bereiche können Sie Ihre Waren­wirtschaft erweitern: Mit einem leistungsstarken CRM werden etwa Vertriebs­prozesse gesteuert und damit eine gute Kunden­beziehung unterstützt. Wenn es um wirtschaftliche Geschäfts­prozesse geht, kann Software für Rechnungswesen und Vertrags­management die Arbeit erleichtern sowie Prozesse beschleunigen. Geht es um Effizienz im Bereich Handel, sind die Erwei­terungen für Lager und Verkauf eine große Hilfe.

Das Gute: Leistungs­starke ERP-Systeme können individuell angepasst und die jeweiligen Erweiterungen exakt auf Ihre Anforderungen zuge­schnitten werden. Begonnen beim Dokumenten­managementsystem über Kassen­software bis hin zur passenden Anwendung für die Planung von Produktions­prozessen. Die SelectLine ERP-Software bietet innovative Module für unterschiedliche Branchen und Anforderungen.  Testen Sie alle SelectLine Module 30 Tage kostenfrei und unverbindlich.

Fazit

Wer für seinen Betrieb nach einer Software­lösung sucht, die mit dem Unter­nehmen wächst, ist mit einem ERP-System bestens beraten. Wenn die Geschäfts­idee weit über Material- und Waren­bewegungen hinausgeht, stoßen klassische Warenwirtschafts­systeme an ihre Grenzen. Wohin­gegen ERP-Systeme sämtliche Unternehmens­prozesse abbilden und effizient aufeinander abstimmen.

Mit der Kombination der SelectLine ERP-Software und dem Warenwirtschafts­system sparen Sie Zeit, automatisieren Sie Arbeits­abläufe, kontrollieren Sie Echtzeit­daten und optimieren Prozesse. Wir unterstützen Sie bei der richtigen Entscheidung und beraten Sie gern persönlich.

Über den Autor:

Klara Ross

Das könnte auch interessieren

  • September 17, 2026

    SelectLine Service Operations baut Führungsebene aus

  • Hände arrangieren rosa und weiße Blumen mit Grünpflanzen auf einem Arbeitstisch
    September 9, 2026

    Neue Vertriebswege in der Floristik: Wie ein Florist aus Sinzig mit SB-Kasse und neuen Ideen dem Geschäftssterben begegnet

  • SelectLine und der FCM setzen ihre erfolgreiche Partnerschaft auch in der neuen Saison fort.
    August 6, 2026

    SelectLine Software GmbH ist auch in der Saison 2026/27 Bronzepartner des 1. FC Magdeburg

  • Amar Mousa und Markus Förder bilden das neue C-Level der SelectLine Holding, AI modified image - Hintergrund künstlich erzeugt
    August 4, 2026

    Amar Mousa über­nimmt als CEO der SelectLine Holding 

Kontakt

Jetzt Kontakt aufnehmen

SelectLine Holding GmbH

Otto-von-Guericke-Straße 67

D-39104 Magdeburg

+49 391 5555-080

info@selectline-holding.com

Software

Unternehmen

Wir sind die SelectLine Group