SelectLine Group Referenz: Wollknoll GmbH
Wollknoll – Alles rund ums Filzen

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Success Story
Wenn ein Unternehmen parallel stationären Verkauf, Onlinehandel und Buchungsprozesse steuert, braucht es eine Software, die mitwächst und unterschiedliche Abläufe in einem System sauber zusammenführt. Entscheidend sind dabei eine stabile ERP-Basis, flexible Erweiterungsmöglichkeiten und Schnittstellen, die Daten ohne Medienbrüche übernehmen – damit Bestellungen, Versand und Verwaltung effizient laufen. Bei Wollknoll bildet die GDI-Warenwirtschaft den Kern dieser Infrastruktur und wurde im Laufe der Zeit um Module wie CRM, Finanzbuchhaltung und Zeiterfassung ergänzt. Für den Onlinebereich sorgt die Anbindung an den Webshop dafür, dass Aufträge automatisiert ins System übernommen und Lager- sowie Versandprozesse direkt angestoßen werden. Eine speziell entwickelte Versandmaske vereinfacht die Erfassung zusätzlich, während die einheitliche Oberfläche die Einarbeitung erleichtert und die hohe Kompatibilität reibungslose Integrationen ermöglicht. Auch rechtliche Anpassungen werden rechtzeitig und weitgehend automatisch im System umgesetzt – für mehr Sicherheit im Tagesgeschäft.
Die Ausgangssituation
Neben einem wachsenden Kundenspektrum verlangte in den 90ern die Artikelvielfalt ein professionelles System. Die Wahl fiel auf die GDI Warenwirtschaft, die vom GDI Fachhandelspartner vor Ort implementiert wurde.
Das Projekt
Wo immer die Anforderungen im Laufe der Jahre stiegen und das Unternehmen wuchs, kamen weitere GDI-Module zum Einsatz, darunter CRM und Finanzbuchhaltung. Als die Mitarbeiterzahl stieg, konnte sich Wollknoll mit der GDI Zeiterfassung entlasten. Heute verfügt Wollknoll über eine geordnet gewachsene ERP-Infrastruktur von GDI. In den vergangenen Jahren wurden Onlinehandel und online Kursbuchungen immer bedeutender, also dachte man bei Wollknoll über einen Webshop nach. Zusammen mit dem betreuenden GDI-Profipartner wurde die Anbindung an den Gambio Webshop realisiert. Der Workflow verlangte aber eine individuelle Anpassung und Prüfung bei der Auftragsabwicklung. Hier griff eines der GDI Kompetenzcenter unterstützend ein. Dieses eingespielte Zusammenwirken erlaubte Wollknoll die Anwendung zeitnah und ohne Streuverluste einzusetzen. Die Bestellungen aus dem Webshop werden als Auftrag angelegt und automatisch eine Packliste für das Lager gedruckt. Der Versandvorgang wird über eine Schnittstelle an den Versender übergeben. Die Trackingnummer wird automatisch in die GDI-Datenbank übernommen. Wichtig war für Wollknoll außerdem die automatische Erstellung der Katalogversandaufträge und Kursprogramme. Als besonders produktiv erwies sich dabei eine Schnittstelle, mit der die Daten vom Webshop direkt ins Warenwirtschaftssystem übernommen werden. Dieses „Masterpiece“ entstand aus der Zusammenarbeit des GDI-Kompetenzcenters mit dem betreuenden Fachhandelspartner. Die Schnittstelle konnte rasch entwickelt werden und funktioniert nach Angaben von Frau Fritz reibungslos. Aus gutem Grund: GDI stellt neben einem eigenen Maskendesign die GDI-Scriptsprache zur Verfügung. So lassen sich individuelle Abläufe beim Anwender mit geringem Aufwand abbilden.
Der Kundennutzen
Für Wollknoll wurde eine eigens entwickelte Versandmaske umgesetzt, die die Erfassung deutlich vereinfacht und den Versandprozess spürbar beschleunigt. Gleichzeitig sorgt die weitgehend einheitliche Oberfläche dafür, dass sich Mitarbeiter schnell einarbeiten können, während die hohe Kompatibilität reibungslose Implementierungen und Integrationen ermöglicht. Auch rechtliche Anpassungen werden zuverlässig abgedeckt: Sie erfolgen rechtzeitig und laufen im System größtenteils automatisch ab.
Das Unternehmen

Wollknoll GmbH ist ein Familienunternehmen von Sonja und Bernd Fritz in Oberrot-Neuhausen bei Schwäbisch Hall. Was 1993 als kleine Familien-Manufaktur für die Verarbeitung von Rohwolle für Schafhalter begann, ist heute zu einem stattlichen Familienunternehmen mit einem Team von 26 Mitarbeitern herangewachsen. Dazu gehört auch eine Filzschule mit Gästehaus. Das differenzierte Kursangebot erinnert mit 70 Kursen pro Jahr und internationalen Referenten allerdings eher an eine ausgewachsene Akademie, inklusive umfangreicher Bibliothek, Archiv und Literaturhandlung.
