SelectLine Group Referenz: Touratech GmbH
Touratech – Ein Begriff für Motorradfahrer in aller Welt

Themen
Betriebsart
Branchen
Unternehmen
Produktbereiche
Success Story
Wenn ein Unternehmen gleichzeitig handelt und produziert, steigen die Anforderungen an die Software spürbar: Stücklisten werden komplexer, Bedarfe müssen präzise berechnet werden und der Lagerbestand soll zuverlässig abgesichert sein, ohne unnötig Kapital zu binden. Genau an diesem Punkt entscheidet sich, ob eine Warenwirtschaft nur verwaltet oder ob sie Prozesse aktiv unterstützt.
Touratech stand vor der Aufgabe, Produktionsplanung und Warenwirtschaft so zu steuern, dass auch mehrstufige Strukturen sauber abgebildet werden und Materialien rechtzeitig verfügbar sind. Die Entscheidung fiel auf die Unternehmenssoftware von GDI, weil sie die nötige Tiefe für anspruchsvolle Abläufe bietet und sich gleichzeitig praxisnah einführen lässt. Die Lösung verbindet kaufmännische Funktionen mit einer stabilen Planungssystematik, ist erweiterbar und wird durch einen Fachhandelspartner vor Ort begleitet – ideale Voraussetzungen, um Wachstum und Lieferfähigkeit dauerhaft abzusichern.
Die Ausgangssituation
Die Produktionsplanung und die Warenwirtschaft müssen mit bis zu 6-stufigen Stücklisten umgehen können. Ähnlich wichtig ist eine ausgefeilte Bedarfsplanung für alle Teile, damit der Lagerbestand den dynamisch berechneten Mindestbestand nicht unterschreitet und jederzeit alle Artikel produziert und geliefert werden können. Wer für ein Handels- und Fertigungsunternehmen mit diesen Merkmalen eine Unternehmenssoftware sucht, denkt wahrscheinlich nicht in erster Linie an Angebote mittelständischer deutscher Softwarehäuser. Stattdessen erscheinen international tätige Großunternehmen und Investitionen in sechsstelliger Höhe vor dem geistigen Auge. Dass dies nicht immer zutreffen muss, zeigt das Beispiel der Touratech AG. Im Jahr 2001, zusammen mit der Euro-Umstellung, stellte die Touratech AG die Unternehmenssoftware auf die Programme des Landauer Softwareunternehmens GDI um, deren kaufmännische Programme hauptsächlich kleine und mittelständische Unternehmen einsetzen.
Das Projekt
Die Anwendung bei Touratech zeigt klar, welches Potenzial in diesen Lösungen steckt. Die Programme decken heute komplett alle Bereiche des Handels- und Produktionsunternehmens ab. Schon jetzt sind 98 Prozent aller Artikel lagernd, das Ziel ist 100 Prozent zu erreichen. Selbst Umstellung auf den Euro und Einführung der neuen Programme wurden im laufenden Betrieb bewältigt, ohne dass das Unternehmen stillstand oder frühere Programm parallel nutzte. Die gesamte Umstellung mit Installation und Anpassung war in vier Wochen erledigt. Das Unternehmen hat sich seither zum führenden deutschen Hersteller von Motorradzubehör entwickelt.
Der Kundennutzen
Das Programm ist bewusst so aufgebaut, dass es offen für Erweiterungen bleibt. Dadurch kann es mit den Anforderungen Ihres Unternehmens mitwachsen und bei Bedarf um zusätzliche Funktionen ergänzt werden, ohne dass Sie später einen kompletten Systemwechsel einplanen müssen.
Ein weiterer Vorteil ist die kompetente Betreuung durch einen Fachhandelspartner vor Ort. Das schafft kurze Wege, schnelle Unterstützung im Alltag und eine persönliche Ansprechperson, die Ihre Prozesse kennt und bei Fragen oder Anpassungen zuverlässig hilft.
Auch die Einführung verlief sehr unkompliziert: Durch die vorhandene Erfahrung im Team und die leichte Handhabung der GDI-Warenwirtschaft war der Schulungsaufwand im Unternehmen mit nur zwei Tagen sehr gering. So konnte das System zügig produktiv genutzt werden, ohne den laufenden Betrieb unnötig zu belasten.
Das Unternehmen

Als Herbert Schwarz seinen ersten Tripmaster für den Eigenbedarf entwickelte, ahnte er noch nicht, dass er nur wenige Jahre später zusammen mit Jochen Schanz Chef einer Firma sein würde. Die Touratech AG aus Niedereschach bei Villingen-Schwenningen im Schwarzwald wurde 1990 gegründet und beschäftigt heute 290 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Fast alle Produkte werden am Standort selbst hergestellt und weltweit verkauft. Seit einigen Jahren entwickeln die Schwarzwälder Motorradspezialisten zusätzlich Produkte und Zubehörteile direkt für große Motorradhersteller wie BMW und KTM. Auf etwa 8000 qm fertigt das Unternehmen aus Rohmaterial, hauptsächlich Aluminium, fast alles selbst. Das Unternehmen pflegt seinen weltweit guten Namen auch durch vielfältige Aktivitäten. Dazu gehören Rallyeteilnahmen und Enduro Rennen ebenso wie Fernreisen und schließlich Filme über all diese Aktivitäten.
