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SelectLine Group Referenz: STEBAH GmbH

Goliath.NET ersetzt alte Waren­wirtschaft

Hand trägt grauen Fliesenkleber mit einer Zahnkelle gleichmäßig auf eine Wand auf

Themen

Spezialist für Trockenmörtel

Betriebsart

Industrieproduktion

Branchen

Bauwesen

Unternehmen

MKS Software Management GmbH

Produktbereiche

Produktionsplanung & -steuerung, Versand & Retoure, Warenwirtschaft

Success Story

Wenn Produkt­vielfalt und saisonale Spitzen den Alltag bestimmen, muss eine ERP-Lösung schnell, flexibel und ausbaufähig sein. Entscheidend ist, dass Auftrags­abwicklung, Stammdaten und Dokumente in einem System zusammen­laufen, damit Prozesse stabil bleiben und der Verwaltungs­aufwand nicht mitwächst. Gleichzeitig sollte sich die Lösung schrittweise erweitern lassen – etwa um Buchhaltung, Zeiter­fassung sowie digitale Lager- und Produktions­prozesse. STEBAH nutzte die Modernisierung der IT deshalb, um auf MKS Goliath.NET umzusteigen und damit eine zukunfts­fähige Plattform einzuführen. Nach einer gezielten Daten­bereinigung und einem sauberen Neuaufbau von Kunden- und Artikel­strukturen konnte die Auftrags­verwaltung produktiv starten. Weitere Module sind bereits vorgesehen, sodass das System nach und nach zum zentralen Werkzeug für alle Abläufe wird – mit klarer Zeiter­sparnis, weniger Papier und deutlich besserer Übersicht im Tages­geschäft.

Die Ausgangs­situation

Die alte IT hat ausgedient, das vorhandene Warenwirtschafts­system war komplett veraltet. Das Trocken­mörtelwerk STEBAH nutzte die Erneuerung der IT-Landschaft, um zugleich in die ERP-Software MKS Goliath.NET der MKS AG zu investieren. Zwischen Früh­sommer und Herbst herrscht bei der STEBAH GmbH & Co. KG Hoch­saison. In diesen vier bis fünf Monaten im Jahr steht die Produktion nie still. 20 Mitarbeiter des Unternehmens im nieder­sächsischen Städtchen Stuhr bei Bremen sind nahezu rund um die Uhr damit beschäftigt, Fugen­mörtel in mehr als 100 Farbtönen, Vormauer­mörtel oder auch Flex-Fliesen­kleber herzustellen, zu verpacken und an die Kunden im gesamten Bundes­gebiet zu versenden. Außerdem müssen Eigen­marken für Vertriebs­partner und Sonder­produkte hergestellt werden. Diese Produkt­vielfalt erfordert einen hohen Administrierungs­aufwand. Dafür stand in der Vergangenheit ein Warenwirtschafts­system zur Verfügung, mit dem niemand mehr so richtig zufrieden war, wie Frau Wiechers, Büro­leiterin bei STEBAH sagt. „Wenige Funktionen, kaum flexibel und so gut wie keine Möglichkeiten zur Weiterent­wicklung“, fasst sie das Dilemma zusammen. Geschäfts­führer Joachim Henne beschloss, die komplette IT auf neuesten Stand zu bringen. Das heißt, neue Arbeitsplatz-PCs, Umstieg vom veralteten Windows 7 auf Windows 10 und statt des Warenwirtschafts­systems ein leistungs- und zukunftsfähiges ERP-System.

Das Projekt

Mit dieser Umstellung wurde das Systemhaus L. Horstmann in Nienburg und die MKS AG in Friedrichs­hafen beauftragt. Das System­haus, bereits seit einiger Zeit für das Mörtelwerk in Sache IT zuständig, arbeitete bereits zu diesem Zeitpunkt im eigenen Unter­nehmen mit der ganzheitlichen ERP-Software­lösung MKS Goliath.NET. Diese ERP-Software, die Technologien wie ERP, CRM und DMS in einer zentralen Plattform vereint und weit über das Leistungs­spektrum herkömmlicher ERP-Systeme reicht, konnte das System­haus Horstmann sich sehr gut als Lösung für STEBAH vorstellen. Julius Henne, Referent der Geschäfts­leitung bei STEBAH , war bereits nach den ersten Gesprächen mit dem Systemhaus von MKS Goliath.NET überzeugt, auch von der von Horstmann eingesetzten und für STEBAH empfohlenen Systemhaus-Edition der MKS-Lösung. Damit war Büro­leiterin Wiechers gefordert, die im Unternehmen zuständig ist für die Vorbereitungen und die Durch­führung der ERP-Einführung. In einem ersten Schritt definierte sie alle Aufgaben und Features, die künftig mittels MKS Goliath.NET administriert werden sollen, wobei zuvor alle „Daten-Leichen“ entfernt und das Artikel- und Kunden­nummern-System komplett neu aufgebaut werden mussten. „Wir haben die Daten sortiert, neu zugeordnet und alte Kunden entfernt. Außerdem waren viele Artikel­nummern mehrfach vergeben. Da war viel Vorarbeit nötig“, berichtet sie. Nach diesen Vorbereitungen erhielt sie von MKS-Projektleiter Andreas Schmid eine Testversion der ERP-Softwarelösung, um alle Daten einpflegen zu können. „Ein paar kleine individuelle Änderungen in der Maske waren noch nötig, aber das ließ sich alles zügig erledigen, auch weil ich jederzeit auf die Online-Unterstützung durch Andreas Schmid und Stephan Bulling von MKS bauen konnte“.

Der Kunden­nutzen

Mit Abschluss der Implementierungs­phase Ende vergangenen Jahres startete das Unternehmen mit der Auftrags­verwaltung über MKS Goliath.NET. In einer weiteren Phase soll die Buchhaltung ebenfalls ins ERP-System integriert und mit der Kanzlei des Steuer­beraters verbunden werden. „Wir haben dann jederzeit auf alle Daten und Auswertungen Zugriff“. Allerdings werde das wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen – auch weil von MKS das System noch angepasst werden muss. Ebenfalls integriert werden soll die Zeiter­fassung der Mitarbeiter, die bislang noch per Stempeluhr erfolgt. Die Büro­leiterin erwartet, dass diese beiden Projekte noch im laufenden Jahr realisiert werden können. Nach der Hochsaison in der Baustoff-Produktion, also ab Herbst, steht die Digitalisierung im Lager und der Produktion auf dem Plan. „Wir haben schon ein Lager­modul gebucht. So bald Zeit ist, werden die Mitarbeiter entsprechend geschult.“ Auch dabei erfolgt wie bei allen anderen Beschäftigten die Einführung in das ERP-System weitestgehend durch Frau Wiechers. In Anbetracht einiger weiterer Ergänzungen rechnet sie damit, dass „wir in etwa einem Jahr alle Abläufe über das ERP-System admin­istrieren werden“. Dass dies eine durchaus realistische Einschätzung ist, basiert nicht zuletzt auf die gute Erfahrung, die man bei STEBAH mit den zuständigen Projekt­mitarbeitern bei MKS gemacht hat, denn: „Wenn mal Fragen oder kleinere Unklar­heiten auftraten, konnten wir das jederzeit mit MKS klären.“ Und auf die Frage nach Effizienz­gewinn durch den Einsatz von MKS Goliath.NET, zieht die Büro­leiterin bereits jetzt eine durchweg positive Bilanz: „Gegenüber früher hat sich der Arbeits­ablauf um mindestens 100 Prozent verbessert. Alle Prozesse und Informationen laufen übersichtlicher, wesentlich schneller und sicherer. Allein bei der Bearbeitung von Aufträgen sparen wir mehr als 50 Prozent Zeit. Wir müssen deutlich weniger Vorgänge ausdrucken, reduzieren damit haben den Papierver­brauch und haben weniger Arbeit mit der Ablage der Dokumente.“ Als weiteren Vorteil führt sie die einfache und intuitive Bedienbarkeit der Software­lösung an. Auf jeden Fall könne sie MKS Goliath.NET jederzeit anderen Unternehmen empfehlen; allein schon wegen der Flexibilität und des modularen Aufbaus der Software.

Das Unter­nehmen

Das STEBAH GmbH in Stuhr bei Bremen wurde 2010 gegründet. Nach dem Ausscheiden des Gründers, übernahm 2018 der damalige Geschäfts­führer Joachim Henne das Unternehmen. Die STEBAH GmbH & Co. KG beschäftigt 20 Mitarbeiter und beliefert als Spezialist für Trocken­mörtel bundesweit Industrie und Baustoff­händler mit Fugenmörtel, Vormauer­mörtel und Flex-Fliesenkleber. Den Fugen­mörtel bietet das Unternehmen in mehr als 100 verschiedene Farben an. Zusätzlich fertigt STEBAH für verschiedene Vertriebs­partner Eigenmarken und Sonder­produkte. Für die Verwaltung und Administration der gesamten Geschäfts­aktivitäten nutzt das Unternehmen seit Januar 2020 die ERP-Software MKS Goliath.NET.

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