SelectLine Group Referenz: RUPP Getränke GmbH
Alles aus einer Hand – ein Ansprechpartner, eine Software

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Success Story
Wenn bei RUPP Getränke GmbH morgens die ersten Bestellungen eingehen, zählt vor allem eins: dass alles zuverlässig läuft. Das Unternehmen ist seit Generationen in der Region verwurzelt und lebt heute vor allem vom starken Gastronomie-Service – ergänzt um Handel und Eventgeschäft. Als Felix RUPP vor 20 Jahren gemeinsam mit seinem Bruder Florian in den Familienbetrieb einstieg, war die Warenwirtschaft noch selbst entwickelt. Was lange funktionierte, passte irgendwann nicht mehr zum Tempo und zur Komplexität im Tagesgeschäft. Deshalb war für ihn früh klar, dass eine neue Software hermuss. Der erste Modernisierungsschritt führte über eine Warenwirtschaft von megacomp. Parallel lief im Kassenbereich bereits die dicom Lösung. Doch je stärker das Geschäft wuchs, desto deutlicher zeigte sich eine typische Herausforderung im Getränkefachgroßhandel: Kunden sind nicht gleich Kunden und Konditionen sind selten von der Stange. Es gibt individuelle Vereinbarungen und Sonderfälle. „Die Absprache, die wir mit Kunden getroffen haben oder treffen mussten, konnte man einfach nicht abbilden – und so haben wir dann immer noch zusätzlich Excel-Tabellen gepflegt“, erinnert sich Felix Rupp. Diese Doppelpflege bedeutete Aufwand, Fehlerpotenzial und unnötige Schleifen. Und sie passte immer weniger zu einem Tagesgeschäft, das ohnehin von hohem Takt und Kostendruck geprägt ist – besonders bei Personal und Fuhrpark.

Ich setze auf dicom, weil sie innovativ sind und eine Lösung bieten, bei der Kommissionierung, Auslieferung, Kasse, Bestellplattform und Warenwirtschaft perfekt zusammenspielen.
Felix Rupp
Geschäftsführer
Die Lösung
Dass RUPP Getränke dicom nicht nur an der Kasse, sondern auch im Großhandelsbereich einsetzen würde, ergab sich aus der bestehenden Zusammenarbeit. „Wir haben ja schon im Kassenbereich zusammengearbeitet und deswegen lag es nahe, dass man dann eben auch bei dicom nach Großhandelssoftware fragt“, erklärt Rupp. Seit 2007 ist bei RUPP neben .diKasse auch .dicommerce im Einsatz. Ausschlaggebend war dabei der Gedanke, Prozesse nicht in Einzellösungen zu zerlegen, sondern sie durchgängig zu verbinden. Felix Rupp beschreibt das als klaren Grundsatz: „Man kann sich überall die Rosinen rauspicken, aber dann hat man Medienbrüche. Eine ganzheitliche Lösung ohne Prozessunterbrechungen unterstützt die tägliche Arbeit und spart dann auch Zeit.“ Für ihn macht genau dieses Zusammenspiel aus Kommissionierung, Auslieferung, Kasse, Bestellplattform und Warenwirtschaft den Unterschied.
Das Projekt
Die Einführung der dicom Lösungen war aus Sicht von RUPP Getränke gut händelbar, weil die Basis stimmte. „Alle Daten konnten ohne Probleme übernommen werden“, erinnert sich Felix Rupp. Damit war der Grundstein gelegt, um Prozesse nicht neu zu erfinden, sondern Schritt für Schritt sauber digital aufzubauen. Im laufenden Betrieb zeigt sich für ihn die Qualität einer Lösung aber vor allem dann, wenn es nicht nach Plan läuft. Felix Rupp erinnert sich an eine bestimmte Situation, in der die LKWs nicht fahren konnten. Dann gehe es nicht um Tickets und Warteschleifen, sondern darum, dass jemand erreichbar ist. „Da brauche ich jemanden, der reagiert“, sagt er. Und genau deshalb hebt er den Support positiv hervor: „… dass man wirklich einen Menschen ans Telefon kriegt, die Situation schildert, und das Problem direkt gelöst wird.“
Der Kundennutzen
Der spürbare Nutzen beginnt bei RUPP Getränke dort, wo früher Papier, Nacharbeit und Abgleich den Alltag geprägt haben: in der Kommissionierung und der Auslieferung. Für Felix Rupp ist die digitale Kommissionierung der wichtigste Schritt. Er bringt es so auf den Punkt: „Der größte Mehrwert war eben die digitale Kommissionierung.“ Und er erklärt auch warum: „Wir haben früher mit Packscheinen kommissioniert. Das war sehr fehleranfällig, sehr aufwändig, und man hat immer wieder diesen Packschein-Abgleich mit dem System.“ Heute entfallen genau diese Schleifen. Für den Betrieb heißt das: weniger Zettelwirtschaft, weniger Abgleich, weniger Korrekturen. Noch deutlicher wird der Vorteil bei einem Thema, das im Getränkefachgroßhandel jeden Tag Thema ist: Leergut. Rupp beschreibt, wie es früher lief: „In der Auslieferung haben wir früher das Problem gehabt, dass die Arbeit doppelt gemacht worden ist: Der Fahrer hat das ganze Leergut vor Ort auf dem Lieferschein erfasst, und das ist dann nochmal ins System übertragen worden. Damit haben wir eigentlich die doppelte Bearbeitung von jedem Beleg gehabt und das fällt jetzt komplett weg. Zu 100 Prozent.“ Gerade im Getränkegeschäft, wo Pfand und Leergut tägliche Routine sind, macht dieser Punkt einen großen Unterschied: weniger Zeitaufwand, weniger Übertragungsfehler und mehr Sicherheit in der Abrechnung. Wenn Felix Rupp darüber spricht, merkt man, dass es ihm weniger um Digitalisierung als Selbstzweck geht, sondern um das tägliche Arbeiten. „Ohne digitale Kommissionierung und Auslieferung würde ich das heute nicht mehr machen“, betont er. Für ihn zahlt das Zusammenspiel der Module direkt aufs Tagesgeschäft ein: „Es unterstützt unser tägliches Doing und am Ende sparen wir wertvolle Zeit.“ Auch der Blick in die Zukunft zahlt auf den Nutzen ein. RUPP Getränke schätzt die Flexibilität von dicom: „Damals hat man eine Lizenz gekauft, heute gibt es ein Abo-Modell. Wir können modular die Software so aufstellen, wie wir sie brauchen.“ Das schafft Planungssicherheit und bestätigt Rupps Eindruck, dass dicom auf moderne Lösungen setzt und auch zukünftig am Markt bestehen kann.
Das Unternehmen

RUPP Getränke steht für Service, der einfach funktionieren soll. „Alles aus einer Hand“ meint hier nicht nur ein breites Sortiment, sondern einen klaren Ablauf: „ein Ansprechpartner für alle Getränkebelange, eine Bestellung, eine Lieferung, ein Rechnungskontrolle“, erklärt Felix Rupp. Der Schwerpunkt liegt auf Gewerbekunden, insbesondere in der HoReCa-Welt (Hotel, Restaurant, Café), ergänzt durch Endverbraucher über Großhandel bzw. Getränkemarkt. Rund 26 Mitarbeitende sorgen dafür, dass Bestellungen, Kommissionierung und Auslieferung im Alltag reibungslos ineinandergreifen.
