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SelectLine Group Referenz: Rohrtrennzentrum GmbH (RTZ)

RTZ verdoppelt Effektivität seiner Produktions­anlagen innerhalb von 2 Jahren

Industrielle Maschine bearbeitet ein Metallbauteil präzise in einer automatisierten Fertigungsanlage.

Themen

Endenbearbeitung von Rohren und Vollmaterial

Betriebsart

Industrieproduktion

Branchen

Metall- & Maschinenbau

Unternehmen

GDI Software GmbH

Produktbereiche

Warenwirtschaft, Zeiterfassung

Success Story

Wenn Fertigung, Qualitäts­sicherung und Logistik im Dreischicht­betrieb nahtlos zusammenspielen müssen, reicht eine klassische Warenwirtschaft nicht aus. Gefragt ist ein ERP-System, das komplexe Artikel­strukturen und Dokumente sicher verwaltet, Prozesse in der Produktion digital abbildet und belastbare Echtzeit­daten für Planung, Qualität und Steuerung liefert. RTZ setzt dafür auf eine erweiterbare GDI-Plattform, die gemeinsam mit einem spezialisierten Partner zu einer branchen­typischen Lösung für metallver­arbeitende Betriebe ausgebaut wurde. Durch die Verbindung von ERP mit QS/QM-Funktionen, Barcode- und Scan­prozessen sowie der Vernetzung von Maschinen, Materialfluss und Produktion entstehen transparente Abläufe und auswertbare Kennzahlen – von der Dokumenten­erstellung über die Inventur bis zur Produktions- und Energie­analyse. So wird die Software zum zentralen Werkzeug, um Durch­laufzeiten zu verkürzen, Fehler zu reduzieren und Entscheidungen auf eine sichere Datenbasis zu stellen.

Die Ausgangs­situation

Die Firma RTZ besteht seit 1997. Zunächst war der Geschäfts­gegenstand die Herstellung von Rohr­endhülsen aus Edelstahl. Das Unternehmen startete mit einem Mitarbeiter auf einer Fläche von 500 qm. Bereits 1998 wurde ein Marktbegleiter übernommen, dadurch erweiterte sich die Firmenfläche auf 1000 qm und die Mitarbeiter­zahl auf 8. Nach der Übernahme zeigte sich sehr schnell, dass die zuvor eingesetzte Software weder den komplexen Anforderungen der Artikel­gestaltung gerecht wurde, noch dass es möglich war, bestehende Formulare und Dokumente integriert zu verwalten. Daher kam es schnell zu einem Umstieg auf GDI Software in Kombination mit den bereits genutzten Drittanbieter-Applikationen auf Basis von Visual-Basic und Access. Aufgrund der Unternehmens­entwicklung entschloss sich RTZ, die Möglichkeiten der Erweiterbarkeit des GDI-Systems zu nutzen, um eine für die automotive Metall­branche typische Standard-ERP-Lösung zu schaffen.

Das Projekt

Seit 2012 besteht eine sehr enge Zusammenarbeit mit dem GDI-Partner SWS SoftwareSchmiede GmbH. Aus dieser entstand eine anwender­freundliche Lösung für metallver­arbeitende Betriebe, die einzigartig im Bereich der automotiven Metall­branche ist. Durch die Kombination von ERP, QS, QM und Industrie 4.0-Lösungen zur Vernetzung von Maschinen, Logistik, Entwicklung und Produktion auf Basis der GDI Software deckt RTZ heute auf einzigartige Weise neben dem Automotive-Standard, das Controlling der Maschinen­leistung, der Energiedaten und das Qualitäts­management ab. Die Firmen­kenntnis und das sehr gute technische Know-how in Sachen Produktion der SWS-Mitarbeiter ermöglichten eine schnelle Entwicklung und Implementierung. Die Qualitäts­sicherung der Software erfolgte gemeinsam mit SWS vor Ort. Die geradlinige Programm­struktur macht den Einstieg insbesondere für neue Mitarbeiter einfach. Hierbei kommen auch die in die Entwicklung eingeflossenen Erfahrungen des RTZ im Automotive-Bereich zum tragen. Durch Beteiligung der RTZ- Azubis an den Entwicklungs­projekten wurden Synergien in der Erarbeitung von neuen innovativen Modulen gefördert.

Der Kunden­nutzen

Lieferscheine mit mitgeltenden Dokumenten wie Warenbegleit­scheine, Transport­begleitschein Behälter etc. sind nun in fünf Minuten statt ca. 35 Minuten erstellt. Erstmuster­prüfberichts mit FMEA, Produktions­lenkungsplan, MSA, MFU, PPAP sind in 30 Minuten statt in vier bis sechs Stunden erfasst. Ein weiterer Vorteil ist die Transparenz der Energieauf­nahme an den einzelnen Maschinen. Wir sparen ca. 5400 kWh pro Arbeitstag ein. Durch die neuen sicheren Datenlage wurden die Produktions­losgrößen erhöht. Dadurch konnte die Produktion im 2. Halbjahr 2016 um 34 % gesteigert und zeitgleich die Arbeitszeit von 17 Schichten auf 15 Wochen­schichten reduziert werden. Daraus wurde ein enormer Kosten­vorteil generiert,  da zukünftig zusätzlich nochmals 800 Arbeits­stunden pro Jahr bei höherem Output eingespart werden konnten. Aufgrund der neuen Transparenz können einfach Überbe­legungen erkannt werden, Trends bei Wachstum sind sofort ersichtlich und zeigen Kapazitäts­grenzen auf. Lieferzeiten haben sich deutlich verkürzt und der Druck auf Mitarbeiter­seite konnte drastisch reduziert werden. Innerhalb weniger Minuten sind alle Produktions­prozesse auswertbar und ermöglichen höchste Transparenz und positive wie auch negative Trends. Aufgrund der Transparenz der Produktions- und Material­planung konnten wöchentlich weitere 7 Stunden Arbeits­zeit in der Verwaltung eingespart werden. Durch die Barcode-Steuerung konnten alle notwendigen Prozesse fehlerfrei gestaltet werden. Aufgrund der immer größeren Vielfältigkeit wurde ein Instrument geschaffen, welches auch einfach ausgebildeten Mitarbeitern ermöglicht, anspruchsvolle Tätigkeiten fehlerfrei zu bewältigen. Die Lager­prozesse mit Lagerplatz­zuweisung im Scan-Modus ermöglichen Inventuren in kürzester Zeit. Durch die Scan-Möglichkeit und den digitalen Soll/Ist-Abgleich konnte die Inventur­zeit von ursprünglich 6–8 Stunden auf 3 Stunden reduziert werden, systemseitig wird der Mitarbeiter auf eventuelle Fehler hingewiesen, was zu einer fehlerfreien Abgabe der Inventuren führt. Automatisiert wird der Material­bedarf bei jedem Lieferplan-Update neu berechnet und aktualisiert. Dadurch konnten bei Zunahme der Neuteile wöchentlich mehr als 6 Arbeits­stunden eingespart werden. Nach Umsetzung aller Module in GDI konnte der Gewinn durch Transparenz und gezielten Veränderungen im Ursache-Wirkungs-Prinzip überwacht um 80 % gesteigert werden.

Das Unter­nehmen

Die Rohrtrenn­zentrum GmbH (RTZ) ist spezialisiert auf das Ablängen und die zeichnungsgerechte Enden­bearbeitung von Rohren und Voll­material. RTZ arbeitet im Dreischicht-Betrieb mit ca. 50 Mitarbeitern in der Produktion und 10 Mitarbeitern in der Verwaltung. Der Maschinen­park umfasst knapp 20 Maschinen. Zusätzlich gibt es einen eigenen Werkzeug-Bau.

SelectLine Holding GmbH

Otto-von-Guericke-Straße 67

D-39104 Magdeburg

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+49 391 5555-080

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