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SelectLine Group Referenz: microplan Systemhaus GmbH

Erfolgreich mit ERP-System Goliath.NET

Modernes Firmengebäude von microPLAN mit Glasfassade und rot beleuchteten Säulen bei Abenddämmerung

Themen

Rechenzentrum- und Cloud-Business, Systemhausgeschäft

Betriebsart

Dienstleistung

Branchen

IT & Technologie

Unternehmen

MKS Software Management GmbH

Produktbereiche

CRM, Versand & Retoure, Warenwirtschaft

Success Story

Wenn ein System­haus über mehrere Standorte wächst, wird Software zum entscheidenden Hebel: Tickets, Waren­wirtschaft, CRM, Dokumenten­management, Abrechnung und Reporting müssen in einer Plattform zusammen­laufen, damit Informationen ohne Programm­wechsel verfügbar sind und Prozesse wirklich durchgängig digital funktionieren. Genau an dieser Stelle stoßen Lösungen an Grenzen, die aus mehreren gekoppelten Anwendungen bestehen – vor allem dann, wenn sie nicht kontinuierlich weiterentwickelt und auf Systemhaus­abläufe optimiert werden. microPLAN setzt deshalb auf MKS Goliath.NET in der Systemhaus-Edition als zentrale Prozess­plattform. Die Lösung integriert die wichtigsten Bereiche in einem System, schafft eine einheitliche Datenbasis und stellt mit Dashboards die relevanten Kunden- und Vorgangs­informationen sofort übersichtlich bereit – inklusive direkter Bearbeitungs­möglichkeiten. Ergänzt durch individuelle Erweiterungen wie ein praxisnahes Ticket­board und regelmäßige Updates entsteht eine zukunfts­sichere ERP-Struktur, die Effizienz erhöht, Transparenz schafft und den Verwaltungs­aufwand deutlich reduziert.

Die Ausgangs­situation

In der Vergangenheit arbeiteten Zentrale und Nieder­lassungen, wie Geschäfts­führer Kreft erklärt, mit einer Warenwirtschaft, die „zwar gut angepasst war, aber zum Beispiel über kein Dokumenten­management­system verfügte“. Deshalb wurde das Dokumenten­management­system der Datev mit der eigenen Warenwirtschaft verknüpft. Nur leider hatten beide kein Service-Ticketsystem. Die Folge: Es wurde ein eigenes Ticket­system entwickelt. Obwohl alle drei Systeme gut miteinander kommunizierten, fehlte die Dynamik von IT-Spezial­programmen, die nicht nur entwickelt, sondern kontinuierlich gepflegt, optimiert und individuellen Anforderungen angepasst werden. Außerdem mussten die Mitarbeiter ständig zwischen den Programmen wechseln. Hinzu kam, dass das System dem starken Auftrags- und Projekt­zuwachs nicht mehr gewachsen war. „Die Abwicklung der Prozesse und Vorgänge, vor allem, wenn sie papierlos erfolgen sollte, war mit diesen drei Systemen nicht durchgängig machbar“, erklärt Kreft. Folglich suchten die beiden Geschäfts­führer nach einem umfassenden System, das in der Hauptsache Tools wie Serviceticket, Warenwirtschaft mit integriertem CRM-System und Dokumenten­management berücksichtigt – und natürlich alle Standard­anwendungen für die Administration. Mithin eine Software, die alle Systemhaus­bereiche abdeckt und zugleich optimale Durchgängigkeit gewährleistet. Oder wie Kreft es formuliert: „Wenn Daten in das System eingegeben werden, dann müssen sie überall dort zu finden und zu bearbeiten sein, wo sie benötigt werden.“

Das Projekt

„Vor zwei Jahren fassten wir den Entschluss, ein Warenwirtschafts­system einzuführen, mit dem wir effizienter arbeiten können und das zukunftssicher ist“, erzählt Kreft. Mit einem umfangreichen Anforderungs­katalog in der Tasche informierten sich die beiden Geschäfts­führer bei verschiedenen Anbietern über deren ERP-Lösungen. Ihr erster Eindruck: „Ernüchternd. Es überraschte uns, wie wenig Systeme komplexe Lösungen anbieten, also alle wichtigen Bereiche in einem System abbilden können“, erinnert sich Kreft. Eine Ausnahme: Die MKS Software Management AG in Friedrichs­hafen. Der mittelständische ERP-Spezialist vom Bodensee, seit 1999 am Markt tätig, ist mit der neu entwickelten Systemhaus Edition MKS Goliath.NET unangefochtener Marktführer im Bereich ERP-Lösungen für IT-System­häuser. „2016 stießen wir bei unserer Suche auf die MKS und Goliath.NET. Das Produkt hat uns sehr schnell davon überzeugt, dass dieses System alle bei uns vorkommenden Bereiche abdeckt“, so Kreft. Die Implementierungs- und Einführungs­phase von MKS Goliath.NET bei microPLAN IT-Systemhaus wurde in zwei Schritten vorgenommen. Im September 2017 begann das Unternehmen mit dem Daten­import der Kunden­stammdaten, Kunden­lieferanten, die Vertragsab­rechnungen sowie die monatlichen Wartungs- und sonstigen Abrechnungen. Zum Stichtag im November fand der vollständige Wechsel zu MKS Goliath.NET statt. Kreft erinnert sich: „Das war schon ein riesiger Akt. Aber es hat sich gelohnt, denn seitdem haben wir alle wichtigen Prozesse in einer Lösung integriert: das Ticket­system, die Auftrags­verwaltung und Buchhaltung, das Reporting, Rechnungswesen und Mahnwesen, CRM und die gesamte digitale Kommunikation.“ Insgesamt benötigte microPLAN von der Auftragsvergabe bis zur Inbetrieb­nahme der ERP-Lösung etwa zwölf Monate. Der Zeitaufwand war notwendig, um einige spezielle Tools ins System integrieren zu können. So wurde beispiels­weise zusammen mit MKS ein Ticketboard entwickelt, das allen Anforderungen aus den Praxiser­fahrungen der Techniker entsprechen sollte. Das hat zwar, so Kreft, „einige Zeit gedauert, dafür aber ist das Ergebnis aus unserer Sicht sehr gut gelungen“. Während der Implementierungs­phase stand den Systemhaus­mitarbeitern ständig ein Projekt­betreuer der MKS AG zur Seite. Die Einführung in die ERP-Lösung fand teilweise über Webinare der MKS AG statt. Außerdem kam für eine Woche ein Projekt­betreuer in das Systemhaus, um die Mitarbeiter am Standort in Emsdetten zu trainieren. „Das war uns wichtig, damit alle Mitarbeiter mit dem System arbeiten können“, so Kreft.

Der Kunden­nutzen

Besonders hervorgehoben wird von den microPLAN-Geschäfts­führern das Dashboard, das alle wichtigen Informationen und Änderungs­möglichkeiten übersichtlich anzeigt. Das heißt, die Systemhaus­mitarbeiter können, nachdem sie die Kundendaten aufgerufen haben, sofort alle wichtigen kunden­bezogenen Vorgänge sehen und direkt bearbeiten: Beispiels­weise offene Angebote, Zahlungs­verhalten, die letzten Telefonate, wann welche Lizenzen ablaufen oder die aktuell offenen Tickets. Kornelius Kreft fasst zusammen: „Das funktioniert superschnell. Vor allem muss ich mich nicht mehr durch allerlei Hauptmenüs oder Auswertungen hindurcharbeiten.“ Für den Geschäfts­führer ist die Flexibilität des Systems ein weiterer Punkt, weshalb er nicht mehr auf MKS Goliath.NET verzichten will. Auch dass auf dem Dashboard Aktionen generiert werden können, findet er beeindruckend. Für Kornelius Kreft „sind jetzt 90 Prozent des Weges gegangen, den wir uns mit diesem Projekt vorgenommen haben“. Als nächstes wird die Zentrale in Emsdetten die anderen Standorte auf den Umstieg vorbereiten. Er rechnet damit, dass dies bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein wird: „Die wichtigsten Arbeiten sind durch uns schon erledigt. Für die Standorte kommt es nur noch darauf an, dass sie ihre Arbeits­prozesse an die neue Lösung anpassen.“ Auf jeden Fall sind die beiden Geschäfts­führer froh darüber, dass sie den Umstieg auf MKS Goliath.NET gewagt haben. „Eigentlich“, so Kreft, „hätten wir es bereits vor fünf Jahren tun sollen, auch wenn dies ein ordentlicher Kraftakt war.“ Und das nicht nur personell, sondern auch finanziell. Gleichwohl haben sich für die Geschäfts­führung die Investitionen gelohnt: „Wenn wir den Wechsel nicht vorgenommen hätten, müssten wir vor allem in der Verwaltung zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Ansonsten wäre die Arbeit nicht mehr zu bewältigen gewesen.“

Das Unter­nehmen

Die microplan Systemhaus GmbH versteht sich als kompetenter Lösungsanbieter in allen Fragen der IT. „Ob Sie Soft- bzw. Hardware kaufen, mieten oder unsere Rechenzentrums­dienstleistungen nutzen, Netzwerke neu aufbauen oder die Pflege Ihrer Systeme komplett an uns übergeben möchten: microPLAN bietet Ihnen das ganze Spektrum der IT-Leistungen. Unsere Produkte sind entwickelt worden, um unseren Kunden Vorteile in ihrem Geschäfts­umfeld zu verschaffen“, erklärt Geschäftsführer Kornelius Kreft. Die mittel­ständische Unternehmens­gruppe microPLAN IT-Systemhaus beschäftigt am Hauptsitz und in den fünf Nieder­lassungen etwa 135 Mitarbeiter. microPlan und die zugehörigen System­häuser sind Mitglied des Systemhaus-Netzwerkes ServiceConnect-Gruppe, dem bundesweit 16 Systemhäuser mit mehr als 350 Mitarbeitern angehören. Das Leistungs­spektrum der Systemhaus­gruppe umfasst nicht nur das klassische Systemhaus­geschäft, also IT-Infrastruktur und Telefonie, sondern auch das Rechenzentrums- und Cloud-Business für kleine und mittelständische Unternehmen sowie öffentliche Auftraggeber. Darüber hinaus bietet microPLAN als zertifizierter Datev-Systempartner Dienst­leistungen für Steuerberater an. „Bereits relativ früh“, so Geschäfts­führer Kornelius Kreft, „haben wir uns mit dem gesamten Cloud-Bereich befasst, den wir als ein stetig wichtiger werdendes Thema für Unternehmen aller Branchen und Größen­ordnungen identifiziert hatten“. Die notwendige Rechenzentrums­kapazität wird microPLAN von der Datev zur Verfügung gestellt und in einem eigenen RZ vorgehalten.

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