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SelectLine Group Referenz: Hauschildt & Blunck

Spürbarer Zeit­einsparung und höherer Qualität der Abläufe.

Sicherheitsmitarbeiter in schwarzer Uniform mit Funkgerät überwacht einen Außenbereich

Themen

Verkauf und der Vermietung von ITK-unterstützter Sicherheitstechnik, Wach- und Objektschutz

Betriebsart

Dienstleistung

Branchen

Sicherheitsbranche

Unternehmen

MKS Software Management GmbH

Produktbereiche

CRM, Versand & Retoure, Warenwirtschaft

Success Story

Wenn ein Unternehmen mit mehreren Standorten Angebote, Verträge, Dokumen­tationen und Abrechnung effizient steuern will, braucht es eine zentrale Software, die Insel­lösungen ersetzt und Prozesse transparent zusammenführt. Wichtig sind dabei klare Workflows vom Erstkontakt bis zur Rechnung, eine saubere Datenbasis sowie die Möglichkeit, spezialisierte Anwendungen über Schnitt­stellen einzubinden, statt sie mit hohem Aufwand zu ersetzen. Hauschildt & Blunck setzt dafür auf MKS Goliath.NET als durchgängige ERP-Plattform. Die Lösung bündelt die kaufmännischen Abläufe in einem System, macht Vorgänge und Dokumente nachvollziehbar und ermöglicht standort­übergreifendes Arbeiten auf einer gemeinsamen Datenbasis. Ergänzende Integrationen – etwa zu Personal- und Lohn­umgebungen – sorgen dafür, dass branchen­spezifische Anforderungen berücksichtigt werden, ohne die Vorteile einer zentralen Lösung zu verlieren. So entstehen spürbar schlankere Abläufe, weniger Schnitt­stellen und mehr Sicherheit im Tagesgeschäft.

Die Ausgangs­situation

Das Unternehmen, vor 26 Jahren von Mario Hauschildt und Niels Blunck gegründet, startete als ein typisches Zwei-Mann-Unternehmen, bei dem die Rechnungen noch mit der Schreib­maschine erstellt wurden. Das Unternehmen wuchs kontinuierlich, nach und nach zogen EDV und Software, und damit immer mehr Insell­ösungen in die Verwaltungs­prozesse ein. „Unter anderem nutzten wir für Kalkulations­aufgaben Excel. Dokumente wie Briefe, Rechnungen oder auch Aufträge erstellten wir in Word, um sie dann als PDF per Mail zu verschicken oder – wenn gewünscht – als Brief zu versenden. Außerdem setzten wir Lexware als Rechnungslegungs­software ein. Das war alles längst nicht mehr zeitgemäß, unflexibel, kaum transparent und anfällig für Fehler“, erklärt Geschäfts­führer Blunck. Zusätzlich nutzt das Unternehmen eine spezielle Personal­software für die Mitarbeiter­einsätze, die auch durch Goliath nicht ersetzt werden kann, da sie die branchen­bedingten Einsatz- und Zeitplanungen sowie Abrechnungs­besonderheiten berücksichtigt. Aber: „Sie soll ebenso wie unsere Datev-Anbindung für die Lohnbuch­haltung in die ERP-Lösung als Schnitt­stelle integriert werden“, so Blunck. Um die adminis­trativen Prozesse zu optimieren und möglichst alles in einem System abbilden zu können, informierten sich die Geschäfts­führer vor gut drei Jahren bei verschiedenen ERP-Anbietern. Erst der Kontakt mit der MKS Software Management AG in Friedrichs­hafen brachte die gesuchte Lösung mit MKS Goliath.NET. „Wir haben zwei Roadshows von MKS besucht und uns von der Funktionalität der Lösung überzeugt. Außerdem kam uns entgegen, dass MKS-Vorstand Michael Kempf sehr genau weiß, was ein mittel­ständischer Betrieb benötigt, denn die mittel­ständischen Strukturen von MKS ähneln denen in unserem Unternehmen“, resümiert Blunck.

Das Projekt

Um die Implemen­tierung möglichst schnell und problemlos zu realisieren, wurde auch der EDV-Dienstleister mit ins Boot geholt, „wobei wir in jeder Phase sehr intensiv von MKS betreut und unterstützt worden sind“. Vorab musste geklärt werden, ob alle vorhandenen Kunden- und Artikeldaten über eine Schnitt­stelle von Lexware überspielt werden sollten. Das wurde aber schnell verworfen, da sonst alle alten, nicht mehr aktuellen Daten mit importiert werden. Deshalb, so Blunck, wurden alle Daten neu von Hand eingegeben. „Bei etwa 200 Kunden und 60 Artikel­posten ist das einigermaßen gut machbar. Außerdem haben wir so gleich alle Verträge überprüft und auf den neuesten Stand gebracht. Jetzt sind wir dank Goliath in der Lage, jederzeit Verträge schnell und einfach zu aktualisieren.“ Unterstützt wurde die Einführungs­phase durch Telefon­konferenzen und Webinare des MKS-Support. „Aber das Thema war uns so wichtig, dass wir trotz zusätzlicher Kosten MKS-Projektleiter Stephan Bulling für ein paar Tage nach Kiel baten, um mit ihm vor Ort alle wichtigen Fragen zur Implemen­tierung, zu den individuellen Einstellungen und den einzelnen Features klären zu können. Außerdem waren damit auch Vor-Ort-Schulungen verbunden.“ Blunck kann diese Vorgehensweise nur jedem Unternehmen empfehlen, das nicht über die IT-Kenntnisse eines System­hauses verfügt.

Der Kunden­nutzen

Ende 2017 wurde bei Hauschildt & Blunck die Software­lösung MKS Goliath.NET eingeführt, die zentral auf einem Server des EDV-Dienstleisters läuft, der dafür Räume in einem Hamburger Rechen­zentrum angemietet hat. Seit Ende Januar 2018 läuft MKS Goliath.NET im Vollbetrieb und Geschäfts­führer Blunck ist froh darüber, „dass wir nach acht Wochen intensiver Arbeit jetzt alle Abläufe nur noch über einen Server und einer Software verwalten müssen, zu dem alle Nieder­lassungen Zugriff haben“. Im Einzelnen unterstützt die ERP-Lösung vor allem die laufenden Prozesse, also von der Anlage einer Interessenten­anfrage über die Angebots­erstellung, den notwendigen Gesprächs­terminen und der nachfolgenden Auftrags­erstellung, bis hin zur Vertrags­erstellung sowie zusätzlichen Dokumen­tationen. Dies alles wird über Goliath.NET einfach und transparent verwaltet. Ebenso administrative Aufgaben wie die Rechnungs­legung, die mit deutlich weniger Schnittstellen auskommt. In naher Zukunft, so Blunck, soll die Lieferanten­verwaltung für das Verkaufs- und Mietgeschäft optimiert und eine Schnittstelle zur Datev implementiert werden. „Zurzeit programmiert die MKS für uns auch noch eine Schnittstelle für die Personal­einsatzverwaltung.“ Als weiteren Technologie­schritt plant das Sicherheits­unternehmen die Einführung IP-basierter Telefonie. Die Investitions­kosten sind angesichts deutlich optimierter Prozesse, spürbarer Zeitein­sparung und höherer Qualität der Abläufe ein Kosten­rahmen, der sich in spätesten zwei Jahren amortisieren wird, „vielleicht sogar deutlich früher“. Und eines haben die beiden Geschäfts­führer noch erfahren: Unabhängig von den Online­schulungen würden sie bei einem solchen Projekt jederzeit wieder einen Projektleiter vor Ort haben wollen. Blunck erklärt: „Vor allem auch deswegen, weil die MKS diese Möglichkeit nicht nur anbietet, sondern auch leisten kann und sehr über sehr gute Projek­tleiter verfügt, die die Sprache ihrer mittelständischen Kunden sprechen.“

Das Unter­nehmen

Das Wach- und Objektschutz-Unternehmen Hauschildt & Blunck mit Hauptsitz in Kiel und fünf Nieder­lassungen, bedient mit rund 200 Mitarbeitern etwa 25 Großkunden. Spezialisiert hat sich die 1992 gegründete Firma auf Gebäude- und Werkschutz für Geschäfts­kunden, vor allem Banken und Sparkassen, Versicherungen sowie mittelständische und große Industrie­unternehmen. Daneben bietet das Unternehmen seine Dienstleistungen auch Privat­kunden an. Außerdem betreibt das Sicherheits­unternehmen eine Notruf­zentrale, die vor allem von Geschäfts­kunden genutzt wird, und erwirtschaftet etwa zehn Prozent des Gesamt­umsatzes von gut fünf Millionen Euro mit dem Verkauf und der Vermietung von ITK-unterstützter Sicherheits­technik. Das Produkt­portfolio umfasst derzeit mehr als 60 Sicherheits- und Überwachungs­produkte. „Der Trend geht immer stärker in integrierte Sicherheits­dienste“, erklärt Geschäftsführer Niels Blunck und fügt hinzu: „Die Kunden wünschen sich alles aus einer Hand sowie Rund-um-die-Uhr Sicherheits­leistungen.“ Die EDV bei Hauschildt & Blunck wird seit zehn Jahren von einem externen Systemhaus administriert.

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