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SelectLine Group Referenz: Eigenbetrieb Stadtraumservice Stadt Mannheim

Baukosten­controlling mit GDI Software

Luftaufnahme des Mannheimer Wasserturms mit umliegenden Grünanlagen und Stadtzentrum im Herbst.

Themen

Management von Bau­projekten

Betriebsart

Dienstleistung

Branchen

Verbände & Gemeinde

Unternehmen

GDI Software GmbH

Produktbereiche

Buchhaltung, CRM, Warenwirtschaft

Success Story

Wenn Organisationen unter hohem Zeitdruck wachsen und Aufgaben­bereiche zusammen­geführt werden, entscheidet die eingesetzte Software maßgeblich über einen stabilen Start. Gefragt ist eine Lösung, die bestehende Schnitt­stellen weiter nutzen kann, sich zügig erweitern lässt und gleichzeitig genügend Sicherheit bietet, um Updates kontrolliert in den Betrieb zu bringen – ohne den Projekt­plan zu gefährden. Im Zuge der Neuaus­richtung spielte deshalb die GDI Business-Line eine Schlüssel­rolle: Statt einen System­wechsel mit hohen Abhängigkeiten zu riskieren, wurde die Plattform gezielt ausgebaut, um neue Anforderungen schnell produktiv abzubilden. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf einem professionellen Baukosten­controlling mit übersichtlichen Dashboards, Budget­steuerung und aussage­kräftigem Berichts­wesen. Gemeinsam mit dem betreuenden Partner konnten außerdem Themen wie elektronische Rechnungs­verarbeitung, Scanning und Archivierung in eine praxis­taugliche Gesamt­lösung integriert werden.

Die Ausgangs­situation

Es wird sich einiges ändern müssen. Soviel steht für alle Beteiligten fest seit dem Beschluss, den bestehenden Eigenbetrieb Abfall­wirtschaft, der sich um Abfallwirtschaft, Stadt­reinigung, Deponie und betriebs­eigene Werkstatt zu kümmern hat, mit den Fach­bereichen Grünflächen und Tiefbau zusammenzulegen. Durch den massiv ausgeweiteten Aufgaben­bereich kommt besonders der verwendeten Software – bislang die GDI Business-Line – eine zentrale Bedeutung im ambitionierten Umbau­projekt zu. Will man die bestehende GDI-Lösung erweitern oder soll man die Gelegenheit nutzen, alles auf den Prüfstein legen und eventuell sogar auf ein neues System migrieren? Bei der Stadt Mannheim sind ja bereits Systeme im Einsatz, die ihre Befürworter haben. Ob hier wohl Synergien zu heben sind? Die umfassende Evaluation durch die beteiligten Fach­bereiche erbringt dann doch überraschend schnell ein klares Bild: Die Erweiterung der GDI Business-Line verspricht deutlich schneller produktiv zu sein, weil bestehende Schnitt­stellen zu eigener Software weiterbenutzt werden könnten. Weiter beruhigt das Wissen, von der GDI einerseits frühzeitig über Updates informiert zu werden, ohne andererseits sofort jedes Update einspielen zu müssen. Das entspannt die Situation in engen Projekt­plänen ganz grundsätzlich. Damit verspricht die GDI-Lösung tatsächlich im sportlich engen zeitlichen Rahmen einsatzfähig zu sein – und das dann auch noch zu geringeren Kosten.

Das Projekt

Durch den neuen Aufgaben­zuschnitt stehen insbesondere im Bau­controlling umfangreiche Erweiterungen an, schließlich sollen zukünftig statt drei bis vier Projekten in Excel bis zu 140 Bauprojekte auf einem übersichtlichen Dashboard im Blick behalten werden können. In diesem Modul sollen im Wesentlichen alle kauf­männischen Prozesse abgebildet werden, von der Budgetplanung, über die Budget­bereitstellung und Budget­überwachung bis hin zur Evaluierung sämtlicher Projekt­kosten von der Planung bis zum erzielten Ergebnis durch ein Berichts­wesen. Die seit langem bewährte Zusammen­arbeit mit dem GDI-Partner, Hirschmann Systemhaus bringt das entscheidende Plus an Planungs­sicherheit . Weil man sich aus der bisherigen Betreuung schon gut kennt und einander versteht, gelingt es zügig, Klarheit herzustellen über den Umfang der notwendigen Erweiterungen zur elektronischen Rechnungs­verarbeitung, der Nutzung von QR-Code-Scannern wie auch bezüglich der elektronischen Archivierung. Ganz oben auf der Liste stehen aber die Wünsche in Sachen Baukosten­controlling. Dagegen bestehen die Anpassungen in der Kosten­rechnung und Finanz­buchhaltung im Wesentlichen in der Kontener­weiterung. Für die Anlagen­buchhaltung wurden bereits vom städtischen System rund 80.000 Anlagegüter übertragen. So scheint der straffe Zeitplan noch immer ambitioniert, aber durchaus machbar.

Der Kunden­nutzen

Nach sechs­monatiger Nutzung ist es für eine abschließende Betrachtung eigentlich noch zu früh. Doch wenn Christian Manes über seine Controlling-Instrumente spricht, klingt er hörbar zufrieden. Gerade im Vergleich mit den verwendeten Systemen anderer Bereiche sind sie „super geworden“. Besonders die Übersicht­lichkeit der Software hat es ihm angetan. Vom Ampel­system, das auf einen Blick sichtbar macht, ob ein Bau­projekt im Budget ist, zeigt er sich regelrecht begeistert. Und so zieht er für sich doch schon so etwas wie ein Fazit zur GDI-Software: „Für die Zwecke des Eigen­betriebs besser als andere“. Gewiss kein Nachteil für die noch anstehenden Heraus­forderungen im Change- und Digitalisierungs­prozess des Eigen­betriebs und der Stadt.

Das Unter­nehmen

Die Stadt Mannheim, mit rund 300.000 Einwohnern zentral in der Metropol­region Rhein-Neckar gelegen, hat sich früh dem Struktur­wandel gestellt. Mittlerweile gehört die Stadt zu den Vorreitern bei der Verfolgung der globalen Nachhaltigkeits­ziele der Agenda 2030 (Sustainable Development Goals – SDGs). Mannheim ist geprägt von einem kontinuierlichen Wandel unter Bürger­beteiligung. Unter anderem wird die ursprüngliche, verwaltende Ämterstruktur in serviceorientierte Einheiten überführt. Auf diesem Weg entsteht Anfang 2020 aus einer umfangreichen Zusammenlegung von Fachbereichen der Eigenbetrieb Stadtraum­service mit ungefähr 1.000 Mitarbeitern und einem Etat­volumen von rund 150 Mio. EUR. Wo bislang vor allem die Entsorgung von Abfällen im Fokus stand, kommt das Management von Bau­projekten als zentrale Aufgabe hinzu.

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