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SelectLine Group Referenz: BAGHUS GmbH

Schritt für Schritt zu mehr Effizienz

Abstrakte IT-Grafik mit Leiterbahnen und zentralem IT-Symbol zur Darstellung moderner IT-Infrastrukturen

Themen

Spezialist für Client Management

Betriebsart

Dienstleistung

Branchen

IT & Technologie

Unternehmen

Produktbereiche

CRM, Versand & Retoure, Warenwirtschaft

Success Story

Bei Baghus hat Sicherheit Priorität. Damit verdient das IT-Systemhaus sein Geld. Der Full-Service-Dienstleister kümmert sich um die lokale und cloud­basierte IT-Infrastruktur seiner Kunden. Seit 2005 administriert das mittel­ständische Unter­nehmen alle Abläufe mit einer ERP-Lösung der MKS AG. Nach der Migration auf MKS Goliath.NET arbeitet Baghus deutlich effizienter. Die Corona-Pandemie belastet nahezu alle Unternehmen. Einen Aufwärts­trend erwarten Wirtschafts­verbände und Wirtschafts­weisen, Politik und Bundes­bank frühestens für 2021, abhängig von der weiteren Entwicklung der Epidemie im kommenden Jahr. Den Einbruch in der Binnen- und Außen­wirtschaft spüren nicht zuletzt auch die IT-Systemhäuser, wenngleich die Auftragslage der Dienstleister recht unterschiedlich ausfällt. André Bittruf, Geschäfts­führender Gesellschaft der Baghus GmbH in München, beurteilt die wirtschaftliche Situation für sein System­haus als momentan durchweg gut, hält sich aber bei der Frage nach einer mittel­fristigen Prognose zurück. Es gibt, wie er sagt, Pandemie-bedingt zu viele Unsicher­heiten. Derzeit kann er sich aber nicht beschweren: „Im März 2020 hatten wir den stärksten Dienstleistungs­monat bei der Bereitstellung und Betreuung von Infra­strukturen überhaupt. Viele unserer Kunden haben ihre Infra­struktur ausgebaut, auch weil mehr denn je das Thema Sicherheit in den Firmen an Bedeutung gewinnt.“ Vor allem die Verlagerung der Büro­tätigkeiten ins Homeoffice stellt die Unternehmen vor neuen Heraus­forderungen. Hier setzt das IT-Systemhaus an, unterstützt die Kunden im Bereich IT-Security und als Spezialist für Client Management.

Die Ausgangs­situation

Bereits mit der Gründung 2001 setzte das Systemhaus auf Dienst­leistungen rund um die digitale Transformation in den unterschied­lichsten Branchen, vorwiegend mittelständische und größere Unternehmen. Mit wachsendem Auftrags­volumen nahm auch der interne Organisations­aufwand zu. „Vor etwa 15 Jahren merkten wir, dass die administrativen Aufgaben und Abläufe im Unternehmen mit herkömmlichen Software­lösungen nicht mehr effizient steuerbar waren.“ Firmen­chef Bittruf entschloss sich, die Unternehmens­abläufe über eine ERP-Software zu administrieren. „Wir haben uns damals auf dem Markt umgesehen, sind verhältnis­mäßig schnell mit der MKS AG in Friedrichs­hafen handelseinig geworden und haben unser System an die Waren­wirtschaft von MKS angepasst“, erinnert er sich. „Neben vielen anderen Vorzügen brauchten wir jetzt nicht mehr die Rechnungen über Excel erstellen.“ Und mit dem Einsatz weiterer Module wurde die ERP-Lösung MKS Goliath unverzichtbar für die Administration bei BAGHUS. Aus dieser Erfahrung heraus gab es für den Geschäfts­führer kein langes Überlegen, als er vor etwa vier Jahren vom Vertrieb der MKS AG auf die neue, deutlich umfang­reichere ERP-Software MKS Goliath.NET angesprochen wurde. Zudem besuchte Bittruf 2016 die MKS User Conference am Firmen­standort in Friedrichs­hafen, um sich genauer über die neue ERP-Lösung zu informieren. „Allein die Tatsache, dass die Lösung Microsoft SQL kompatibel ist, hat mich schon fasziniert.“ Nach der ersten Produkt­demonstration entschied er sich für die Systemhaus-Edition der neuen ERP-Lösung und nahm den Umstieg in Angriff. Allerdings, wie Bittruf betont, „haben wir nicht alle Module auf einmal implementiert, sondern nur jene aus dem umfang­reichen Portfolio der Edition, die wir benötigen, also das, was zu uns passt“. So war ihm beispiels­weise die Zeiterfassung für Techniker ein primäres Anliegen. „Wir brauchen Zeit­konten allein schon deshalb, weil wir unseren Kunden auch telefonische Verfügbarkeit verkaufen. Solche Leistungen müssen genau dokumentiert und später abgerechnet werden.“

Das Projekt

Ohnehin bewertet Bittruf die Techniker Steuerung als eines der wichtigsten Feature. „Alle unsere Techniker führen ihre Zeitkonten­buchungen im Service-Modul von MKS aus. Das erleichtert uns die Stunden­abrechnung ungemein.“ Auch deshalb, weil mit Goliath.NET die Prozess­abläufe optimiert wurden. „Zum Beispiel wenn wir am Monats­ende einen Bericht für unsere Kunden generieren, aus dem sie das Aufwands­volumen ersehen und prüfen können. Nach der Bestätigung durch den Kunden, kann ich mit zwei Klicks aus dem Service­bericht heraus die Rechnung erstellen und diese sofort in die Faktura geben. Über die Fibu-Schnittstelle geht Rechnung zum Steuer­berater und dann weiter zur Datev. Durch diesen automatisierten Prozess­ablauf sparen wir uns eine speziell für den Faktura-Bereich tätige Arbeitskraft. Außerdem läuft über das System auch das Mahn­wesen. Ein weiterer Vorteil bei Goliath.NET ist der Datenaustausch mit der Onlinebanking Software Windata.“ Als große Erleichterung verweist Bittruf auf die Bestbuy-Einrichtung von COP Software, auf die er beim Hardwareverkauf nicht mehr verzichten möchte: „Ich sehe alle Lieferanten, ihre Produkte, Preise und die Verfüg­barkeit auf einen Blick. Kann so innerhalb kürzester Zeit meinen Kunden ein Angebot mit den notwendigen Informationen vorlegen beziehungs­weise mailen. Diese Features sind für mich das schlagende Argument gewesen, weiter mit der MKS Lösung zu arbeiten.“ Als nächsten Schritt plante der BAGHUS-Chef die Einführung des Arbeitszeit­erfassungs-Moduls, um den Mitarbeitern flexiblere Arbeitszeit­modelle zur Verfügung zu stellen. „Auch nach der durch Corona bedingten Homeoffice-Phase werden meine Mitarbeiter hin und wieder von daheim aus arbeiten wollen.“ Überhaupt hat sich die schrittweise Implementierung der einzelnen Module als ideal erwiesen. Dazu gehörte im vergangenen Jahr die Einführung der Urlaubs­zeiterfassung und im Jahr zuvor Integration des Vertrags­managers.

Der Kunden­nutzen

Die langjährige Zusammen­arbeit mit dem Software­unternehmen aus Friedrichs­hafen resultiert sicherlich auch aus der guten Betreuung durch den Projektleiter von MKS. „Er hat uns smart und unaufgeregt während der Migration vom alten Goliath zu Goliath.NET durch die gesamte Projekt­phase begleitet. Das hat ganz exzellent geklappt.“ Zudem nutzen Bittruf und seine Mitarbeiter die von MKS angebotenen Online-Schulungen, „soweit sie für uns wichtig sind“. Natürlich, so der System­haus-Chef, knirscht es auch mal zwischen MKS und BAGHUS. „Aber das kommt selten vor, und wenn, dann meist bei besonderen Wünschen zur Prozess­optimierung. In der Regel finden wir aber schnell eine gemeinsame Lösung.“ So beispiels­weise beim Ticket­system. „Wir werden unser, ebenfalls Datenbank-basierendes Ticket­system behalten, aber eine Schnittstell zu Goliath nutzen. So müssen die Techniker nicht in zwei Systemen buchen.“ Das wird laut Bittruf auf jeden Fall noch in diesem Jahr realisiert. Und was hat er für die Zukunft geplant? BAGHUS-Chef Bittruf: „Ich werde sicherlich noch das eine oder andere Modul implemen­tieren, aber immer bedarfs­orientiert, also Schritt für Schritt.“

Das Unter­nehmen

Die BAGHUS GmbH EDV- und Internet­dienstleistungen, 2001 mit Hauptsitz in München gegründet, unterhält zusätzlich eine Dependance im oberbayerischen Murnau. Der Full-Service-Dienstleister bietet zukunfts­sichere und skalierbare IT-Konzepte, fachgerechte Installation und den störungs­freien Betrieb leistungs­fähiger und hochsicherer IT-Systeme an. Mit 24 Mitarbeitern, vorwiegend Techniker, wächst das IT-Systemhaus kontinuierlich. BAGHUS betreut mittel­ständische und größere Unternehmens­kunden aus nahezu allen Branchen: von der Biotech­nologie über Arzneimittel­analytik, Rüstung und Maschinenbau, bis hin zum Gesundheits- und Privatkunden­bereich. Tätig ist das Systemhaus im gesamten Bundes­gebiet, der Schweiz und Norditalien – bei Bedarf auch außerhalb Europas: So bei einem Kunden, der mit 26 Nieder­lassungen weltweit vertreten ist.

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