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XRechnung und ZUGFeRD-Rech­nung erstel­len: Alles, was Sie wissen müssen

November 7, 2024

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In einer zunehmend digitalisierten Welt ist die elektronische Rechnungs­­stellung nicht nur ein Trend, sondern eine Not­­wendigkeit. Besonders im B2B-Bereich und in der Zusammen­­arbeit mit der öffentlichen Hand sind standardisierte Rechnungs­­formate wie ZUGFeRD und XRechnung entscheidend, um Prozesse zu vereinfachen, Fehler zu minimieren und die Effizienz zu steigern. In diesem Blog­­beitrag erfahren Sie, was diese Formate auszeichnet, wie Sie sie erstellen und warum sie für moderne Unter­nehmen unverzichtbar sind.

Was sind ZUGFeRD und XRechnung?

ZUGFeRD (Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnung Deutschland) und XRechnung sind Formate für elektronische Rechnungen, die den Austausch von Rechnungs­­informationen vereinfachen und automatisieren sollen. Beide Formate bieten eine strukturierte Daten­­basis, die von Software­­programmen ausge­lesen und verarbeitet werden kann, ohne dass manuelle Ein­griffe erforderlich sind.

ZUGFeRD

Hybrides Format: ZUGFeRD enthält eine PDF-Datei mit einge­betteter XML-Datei, sodass die Rechnung sowohl für den Menschen lesbar als auch für Maschinen auswertbar ist.
Verschiedene Profile: ZUGFeRD bietet unterschiedliche Profile (z.B. Basic, Comfort, Extended), um Unter­nehmen je nach Anforderung ein geeignetes Level an Daten­tiefe und Komplexität zu ermöglichen.
Anwendung im B2B und B2G: Ursprünglich für den B2B-Bereich gedacht, ist ZUGFeRD auch für den Daten­aus­tausch mit der öffentlichen Hand verwendbar.

XRechnung

Reines XML-Format: Die XRechnung ist ein rein maschinen­­lesbares XML-Format, das speziell für die Anforderungen der öffentlichen Verwaltung entwickelt wurde und der EU-Norm EN 16931 entspricht.
Pflicht für B2G-Rechnungen: Seit November 2020 sind in Deutschland alle Rechnungen an die Bundes­­behörden im XRechnungs­format einzu­reichen. Dieser Standard wurde eingeführt, um die Automatisierung und Sicher­heit im Rechnungs­­austausch zu gewähr­leisten.
Strenge Struktur: XRechnung enthält alle Pflicht­an­gaben und ist strikt auf die Anforderungen der öffentlichen Verwaltung ausgerichtet. Manuelle Anpas­sungen oder Interpretationen sind hier nicht vorgesehen.

Der Mehrwert für Unternehmen

Beide Formate bieten Unter­nehmen wesentliche Vorteile:
Effizienzsteigerung: Durch die strukturierte Daten­­übermittlung entfallen manuelle Eingaben, was zu weniger Fehlern und schnellerer Bearbeitung führt.
Kosteneinsparungen: Automatisierte Prozesse reduzieren die Verwaltungs­­kosten, da weniger Papier­­dokumente verarbeitet und archiviert werden müssen.
Sicherheit: Elektronische Rechnungen minimieren die Gefahr von Daten­­verlust und unterstützen Unter­nehmen bei der Einhaltung gesetzlicher Anforderungen.
Transparenz und Rückverfolgbarkeit: Die einheitlichen Formate erleichtern die Nachver­folg­barkeit von Rechnungen und schaffen Transparenz im Rechnungs­wesen.
Förderung der Nachhaltigkeit: Der Verzicht auf Papier und Druck­kosten schont die Umwelt und unterstützt die Nachhaltig­keits­ziele des Unter­nehmens.

XRechnung und ZUGFeRD im Vergleich

Obwohl beide Formate die elektronische Rechnungs­­stellung erleichtern, unterscheiden sie sich in der Um­setzung und den Einsatz­bereichen:

Wie erstellt man eine XRechnung?

Um eine XRechnung zu erstellen, müssen bestimmte Anforderungen erfüllt werden. Folgende Schritte sind dabei notwendig:

1. Rechnungsdaten erfassen: Stellen Sie sicher, dass alle erforderlichen Informationen wie Rechnungs­­nummer, Datum, Rechnungs­betrag, Rechnungs­­aussteller, Rechnungs­­empfänger, Leistungs­­beschreibung und Steuer­­sätze enthalten sind.

2. Konvertierung in XML: Dafür können Sie ein ERP-System, ein Warenwirtschafts­­system, ein geeignetes Rechnungs­­programm oder eine Konvertierungs­­software nutzen, die Ihre Daten in das XML-Format der XRechnung überführt.

3. Validierung: Überprüfen Sie die XRechnung mithilfe eines Validierungs­­tools, um sicher­­zustellen, dass alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt sind.

4. Versand: Senden Sie die fertige XRechnung über das vom Empfänger gewünschte Übertragungs­­protokoll oder eine E-Mail mit Anhang.

Wie erstellt man eine ZUGFeRD-Rechnung?

Das Erstellen einer ZUGFeRD-Rechnung ist vergleichs­­weise einfach und kann in ähnlichen Schritten erfolgen:

1. Rechnungsdaten in einem ERP-System erfassen: Die relevanten Informationen sollten wie bei der XRechnung vorliegen.

2. ZUGFeRD-Format wählen: Es gibt verschiedene Profile (ZUGFeRD Basic, Comfort, Extended), je nach benötigtem Detaillierungs­­grad. Wählen Sie das Profil, das den Anforderungen des Empfängers ent­spricht.

3. PDF/A-3 generieren und XML anhängen: Mit einer geeigneten Soft­ware wird ein PDF-Dokument erstellt, das die Rechnungs­informationen enthält. Das struk­turierte XML wird diesem PDF als Anhang hinzugefügt.

4. Versand: Versenden Sie die ZUGFeRD-Rechnung per E-Mail oder über ein anderes elektronisches Übertragungs­­system.

Warum jetzt aktiv werden?

Die zunehmenden gesetzlichen Vorgaben, insbesondere für die Zusammen­­arbeit mit der öffentlichen Hand, machen die Einführung von XRechnung und ZUGFeRD für viele Unter­nehmen unvermeidlich. Wer künftig Rechnungen an den Bund oder staatliche Einrichtungen in Deutschland ausstellen möchte, muss sich mit den Standards vertraut machen und sie implementieren. Doch auch im B2B-Bereich und für die Weiter­­leitung und Freigabe von Rechnungen innerhalb eines Unter­nehmens bietet der Umstieg auf standardisierte Rechnungs­formate nicht nur einen erheblichen Mehr­wert, sondern ist ab Januar 2025 auch verpflichtend.

Für Unter­nehmen, die bisher papier­­basierte oder nicht strukturierte elektronische Rechnungen genutzt haben, bedeutet die Umstellung auf ZUGFeRD und XRechnung eine Möglichkeit, Prozesse zu verein­fachen und die Qualität der eigenen Buch­­haltung zu steigern. Es ist ratsam, recht­­zeitig auf diese Formate zu wechseln, um von den Vorteilen zu profitieren und künftigen Anforderungen der digitalen Rechnungs­­stellung gerecht zu werden.

Fazit: XRechnung und ZUGFeRD-Rechnung als moderne Lösung für Unternehmen

ZUGFeRD und XRechnung sind mehr als nur Rechnungs­­formate – sie sind Werkzeuge, die Unter­nehmen dabei unterstützen, digitaler und effizienter zu arbeiten. Während ZUGFeRD sich mit seiner hybriden Struktur und Flexibilität besonders für den B2B-Bereich eignet, ist XRechnung der notwendige Standard für die Zusammen­­arbeit mit Behörden. Die Einführung dieser Formate ist ein Schritt in Richtung moderner und optimierter Geschäfts­­prozesse, die den Anforderungen einer digitalen Zukunft entsprechen.

Über den Autor:

Klara Ross

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