!Font Awesome Free v7.0.0 by @fontawesome – https://fontawesome.com License – https://fontawesome.com/license/free Copyright 2025 Fonticons, Inc.
!Font Awesome Free 6.7.2 by @fontawesome – https://fontawesome.com License – https://fontawesome.com/license/free Copyright 2025 Fonticons, Inc.

Erfolgsfaktoren im Produktmanagement – im Gespräch mit Gregor Bartelmann

Juni 3, 2024

Teilen:

Als Produktmanager veran­twortet Gregor Bartelmann die Entwicklung und Weiter­entwicklung der SelectLine Produktion. Im Interview gibt er spannende Einblicke zur Entstehungs­geschichte der SelectLine BDE, verrät, wie sehr Kunden­feedback seine Arbeit beeinflusst und was passiert, wenn man nicht für sein Produkt brennt.
Hannah: Gregor, kannst du uns ein bisschen mehr über dein Produkt erzählen und was es für dich persönlich bedeutet?

Gregor: Als Produkt­manager bei SelectLine liegt mein Fokus auf der Produktion, insbesondere auf der Produktions­planung und der Betriebsdaten­erfassung BDE. Während meines Studiums habe ich in einer Proto­typenfirma gearbeitet, wo ich hautnah erlebt habe, welche Herausforderungen entstehen können, wenn keine effektive Produktions­software vorhanden ist. Bei SelectLine habe ich die Gelegenheit bekommen, die Produktion voran­zutreiben und einen echten Mehrwert für Unter­nehmen zu schaffen. Das bedeutet, ihnen eine Software­lösung anzubieten, die ihre Arbeits­prozesse tatsächlich unterstützt und verbessert.

Hannah: Wie denkst du, beeinflusst deine Erfahrung in der Produktion während des Studiums deine Rolle als Produkt­manager?

Gregor: Wenn man als Produkt­entwickler eine tiefe Leiden­schaft für sein Produkt hat, kennt man nicht nur die relevanten Daten auswendig, sondern hat auch eine klare Vision für die Zukunft des Produkts. Man erkennt potenzielle Verbes­serungen und nutzt diese Erkenntnisse, um sowohl das Entwicklungs­team als auch die Stakeholder und Vorge­setzten zu begeistern. Diese Begeisterung ermöglicht es, Unterstützung für die Umsetzung neuer Ideen zu gewinnen. Dafür muss man aber wirklich für das Produkt brennen und wollen, dass man das besser machen kann.

Hannah: Okay, und wie hilft dir deine eigene Begeisterung bei der Entwicklung des Produkts?

Gregor: Um kontinuierliche Verbes­serungen zu erzielen, ist es entscheidend, sein Produkt genau zu kennen. Dies beinhaltet das Bewusstsein über bestehende Schwach­stellen sowie die Stärken des Produkts. Das ermöglicht es, Fach­händler, Anwender und Entwickler von der Qualität und Effektivität des Produkts zu über­zeugen. Für diese Überzeugungs­arbeit ist es unerlässlich, eine starke Leiden­schaft für das Produkt zu haben und sich intensiv damit auseinander­zusetzen.

Hannah: Und meinst du auch, dass es dir hilft, die Wünsche der Kunden besser zu verstehen?

Gregor: Ja, einige Aspekte können wir bereits standard­mäßig in unserer Software abbilden. Die eigentliche Heraus­forderung liegt darin, individuelle Kundenanforderungen zu identifizieren und sie in unsere Software zu integrieren. Dieser Prozess ist besonders spannend, da er die Entwicklung neuer Funktionen und die Verbes­serung unseres Produkts vorantreibt und uns motiviert.

Hannah: Kannst du eine aufregende Phase in der Produkt­entwicklung nennen, in der deine Leiden­schaft eine Schlüsselrolle spielte?

Gregor: Ja, ein anschauliches Beispiel dafür ist die Entwicklung unserer Betriebsdaten­erfassung. Während eines Kunden­besuchs hatten wir fest­gestellt, dass die Kunden­wünsche mit unserer damaligen Software nur schwer umsetzbar waren. Diese Erkenntnis führte zur Idee, eine eigene Betriebs­datenerfassung zu entwickeln. Ich hatte diesen Vorschlag in verschiedenen Bereichen unseres Unter­nehmens vorgebracht und letztendlich erfolgreich durch­gesetzt. Das Ergebnis ist unsere effiziente SelectLIne BDE, die wir kontinuierlich weiterentwickeln.

Hannah: Das ist schon eine super Überleitung zu meiner nächsten Frage. Inwieweit beeinflusst denn das Kunden­feedback auch deine Arbeit als Produkt­manager.

Gregor: Kunden­feedback ist immer von großer Bedeutung. Positives Feedback bestärkt uns natürlich darin, dass unsere Entwicklungen erfolgreich sind und die Kunden zufrieden­stellen. Noch aufschluss­reicher ist jedoch das Feedback zu Kunden­anforderungen, die wir bisher noch nicht erfüllen können. Solche Situationen stellen eine Heraus­forderung dar, motivieren uns, für den Anwender passende Lösungen zu finden und umzu­setzen. Genau dieser Ansporn, stets besser werden zu wollen, treibt uns voran.

Hannah: Und wie schaffst du es, dein Team zu motivieren, mit der gleichen Leiden­schaft an dem Produkt zu arbeiten wie du?

Gregor: Um erfolgreich zu sein, ist es wichtig, den Entwicklern den Zweck und Mehr­wert einer Aufgabe zu erklären. Es geht darum, ihnen zu vermitteln, warum eine bestimmte Vorgehens­weise gewählt wird und wie diese dem Anwender und dem Kunden zugute­kommt. Engagement und Überzeugung sind hierbei entscheidend. Natürlich kann es zu vielen Diskussionen kommen, aber wenn man am Ball bleibt und die Entwickler für die Idee begeistert, erkennen sie oft den Wert der vorge­schlagenen Lösung. Wenn man diesen Prozess durchläuft, führt dies in der Regel zu einem erfolgreichen Ergebnis.

Hannah: Gibt es ein spezifisches Beispiel, bei dem dein Einsatz und Engagement zu einem erfolgreichen Produkt oder einer erfolgreichen Entwicklung geführt haben?


Gregor: Hier ein Beispiel zur Fremd­fertigung: In der Vergangenheit gab es Zeiten, in denen wir mit Heraus­forderungen, besonders bei der technischen Umsetzung, konfrontiert waren. In solchen Phasen ist es entscheidend, darauf zu bestehen, dass die Umsetzung genau so erfolgt, wie sie geplant war, und sich nicht mit einer schnelleren, aber weniger zufrieden­stellenden Lösung zufrieden­zugeben. Dieses Beharren auf Qualität und Genauigkeit ist unerlässlich, wenn man eine tiefe Leiden­schaft für sein Produkt hat und stets die bestmögliche Lösung anstrebt.

Hannah: Was denkst du, sind die Risiken, wenn ein Produkt­manager nicht vollständig hinter seinem Produkt steht oder nicht mit der gleichen Leiden­schaft wie du engagiert ist?

Gregor: Wenn man nicht mit voller Leiden­schaft dahintersteht, besteht die Gefahr, dass man nicht alle relevanten Daten präsent hat oder sich nicht ausreichend dafür interessiert, wie sich der Markt entwickelt und was die Anwender wirklich wünschen. In einem solchen Fall verfällt man leicht in ein „Business as usual“-Muster und vernach­lässigt möglicherweise wichtige Entwicklungen. Dies kann dazu führen, dass das Produkt an Relevanz verliert, im schlimmsten Fall vom Markt verschwindet, weil es nicht mit den Bedürfnissen und Entwicklungen Schritt hält.

Hannah: Glaubst du, diese fehlende Leiden­schaft kann auch langfristig Auswirkung auf den Erfolg des Produkts haben?

Gregor: Absolut, Leiden­schaft für das Produkt und ständiges Streben nach Verbesserung sind entscheidend. Ohne diese Hingabe wird das Produkt am Ende nicht erfolgreich sein.

Hannah: Wie beurteilst du die Zukunfts­aussichten in der Produktion? Hast du Einschätzungen dazu?

Gregor: Wir haben einige aufregende Entwicklungen für die Produktion in Planung. Aktuell befinden wir uns in der Phase, das nächste Jahr zu planen, und ich bin zuver­sichtlich, dass uns die Ideen dank des kontinuierlichen Feed­backs von Anwendern und Fachhändlern nicht so schnell ausgehen werden. Es gibt immer wieder neue Stell­schrauben, an denen wir drehen können. Ich freue mich darauf, all die Projekte, die noch in der Pipeline sind, in die Tat umzu­setzen.

Hannah: Als erfahrener Produkt­manager hast du Tipps für die nächste Generation, um Leiden­schaft für das Produkt zu entwickeln und beizu­behalten?

Gregor: Sich intensiv mit einem Thema auseinander­zusetzen, erfordert zunächst einmal Interesse. Das ist ein wichtiger Schritt. Darüber hinaus ist es von großer Bedeutung, regelmäßig über den Teller­rand zu schauen. Das bedeutet, immer wieder nach Möglichkeiten zu suchen, sich inspirieren zu lassen und auf spannende Entwicklungen in Bereichen wie Fabrik­automation und anderen relevanten Gebieten zu achten. Auf diese Weise können Erkennt­nisse und Ideen gewonnen werden, die sich in die eigene Arbeit und Produkte integrieren lassen. Dies setzt eine Leiden­schaft für das Thema voraus und erfordert eine kontinuierliche Vertiefung, während es schwierig sein dürfte, wenn man sich auf Dienst nach Vorschrift beschränkt.

Über den Autor:

Klara Ross

Das könnte auch interessieren

  • BA BEA Zertifizierung DATALINE
    März 11, 2026

    BA-BEA-Verfahren und ITSG-Zertifizierung: Wie der neue DATALINE Lohnabzug jetzt den Standard setzt 

  • Michael Richter, CEO der SelectLine Holding GmbH und Petr Havelka, CEO Abra Software a.s. (v.l.n.r.)
    März 3, 2026

    SelectLine Group wächst weiter: ABRA Software a.s. wird Teil der Gruppe

  • Februar 25, 2026

    Hinweis zum Support & DATALINE Lohnabzug 2.0

  • Februar 20, 2026

    euBP: Keine Datenannahme und -verarbeitung während Wartungsarbeiten am 21.02. – 23.02.2026

Kontakt

Kontakt aufnehmen Lorem ipsum dorlor sit amet cons sectetur.

SelectLine Holding GmbH

Otto-von-Guericke-Straße 67

D-39104 Magdeburg

!Font Awesome Free v7.0.0 by @fontawesome – https://fontawesome.com License – https://fontawesome.com/license/free Copyright 2025 Fonticons, Inc.

+49 391 5555-080

!Font Awesome Free 6.7.2 by @fontawesome – https://fontawesome.com License – https://fontawesome.com/license/free Copyright 2025 Fonticons, Inc.

info@selectline-holding.com

Software

Unternehmen

Wir sind die SelectLine Group